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Sony Ericsson G900

Als einziges Extra spendiert Sony Ericsson einen Ersatz-Stylus. Ansonsten müssen Lade- und Datenkabel, Kabelheadset, Gebrauchsanweisung in vier Sprachen und eine Daten-CD ausreichen. Schmal ist auch das Handy selbst. Kompakte 106x49x13 Millimeter und 99 Gramm sind deutlich weniger, als die meisten Smartphones mit vergleichbarer Ausstattung in die Waagschale werfen.

Alle Kanten sind sanft abgerundet, ein schmales, farblich abgesetztes Band umläuft die Seiten und sorgt mit seiner stark geriffelten Oberfläche dafür, dass das Handy nicht unbeabsichtigt aus der Hand rutscht. Bei der Materialwahl verlässt sich Sony Ericsson allerdings auf einfachen Kunststoff, Designspielereien sind dem G900 völlig fremd. Es erinnert damit weniger an ein umfassend ausgestattetes Smartphone als vielmehr an ein simples Handy.

Die saubere Verarbeitung trägt ihren Teil dazu bei, dass man das G900 ohne schlechtes Gewissen zwischen Schlüsselbund und Kleingeld in der Hosentasche mit sich herumtragen darf. Kratzer sind genauso wenig zu befürchten wie unbeabsichtigt in Geräteinnere dringende Krümel und Staub. Direkt neben dem seitlichen Fastport signalisiert eine grün blinkende LED den StandBy-Betrieb, bei verpassten Anrufen, eingegangenen Nachrichten oder niedrigem Akkustand wechselt sie in ein nervöses Grün- oder Rot-Flackern über. Der Speicherkartenslot versteckt sich unter dem Akkudeckel.

Die ultrakompakte Bauweise fordert ihren Tribut beim Touchscreen-Display. Es erstreckt sich nur auf einer Diagonale von 2,4 Zoll und schafft dabei eine Auflösung von 240x320 Pixel bei maximal 262.144 Farben. Die Inhalte werden hell und kontrastreich dargestellt und sind dank einer transflektiven Beschichtung auch bei starkem Sonnenlicht noch gut ablesbar. Die glatten und breiten Zifferntasten lassen sie sich auch mit großen Fingern noch zielsicher treffen. Da sie äußerst kurze Tastenhübe und knackige Druckpunkte bieten, ist eine SMS schnell getippt. Als Hauptbedienelement neben dem Touchscreen dient der kreisrunde Navkey, der von vier gleich großen Naviationstasten flankiert wird. Auch wenn die Druckpunkte des oberen Tastenpaares ausgeprägter sein könnten, lassen sie sich allesamt gut bedienen.

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