Praxistest

Sony Ericsson C905

Mit Lanyard, einem USB-M2-Adapter und einem kurzen Kamera-Guide liegen einige Gimmicks im Lieferkarton des Sony Ericsson C905. Der dazugehörige M2-Stick fasst zwei Gigabyte.
Mit Lanyard, einem USB-M2-Adapter und einem kurzen Kamera-Guide liegen einige Gimmicks im Lieferkarton. Der dazugehörige M2-Stick fasst zwei Gigabyte.
Mit 104x49x18 Millimetern ist das Sony Ericsson C905 zwar etwas schmaler und dünner als ein Nokia N95, dafür aber länger. Das Gewicht von 136 Gramm zeugt ebenfalls von einer Menge Speck. Durch die gewölbte Rückseite und starke Rundungen sieht das Handy aber kleiner aus, als es eigentlich ist. Der gelungene Mix aus weichem Kunststoff und Metallapplikationen sorgt dafür, dass sich das C905 sehr wertig anfühlt.Die elegante Farbmischung aus mattem Schwarz, glänzendem Chrom und gebürstetem Aluminium lenkt wohlwollende Blicke auf den Slider. Die Kameralinse auf der Rückseite wird von einer mechanischen Schutzplatte aus Aluminium optimal geschützt. Leider ist das Kamerahandy nicht überall so perfekt verarbeitet. Das gesamte Slideroberteil wackelt bei einem Tastendruck auf den Navkey. Außerdem erlaubt ein breiter Spalt auf der Kopfseite tiefe Einblicke in die Slidermechanik, wenn das Handy aufgeschoben ist.
Das Display überzeugt zwar bei Bildschärfe und Farbintensität, die nackten Zahlen aber enttäuschen. Eine Bilddiagonale von 2,4 Zoll und 262.000 darstellbare Farben sind für ein teures Top-Handy der Cyber-shot-Reihe einfach zu wenig. Da die Tasten der Zifferntastatur nur vertikal durch Metallbänder abgegrenzt werden, ist eine blinde Unterscheidung der horizontalen Tastenreihen unmöglich. Zusätzlich fällt die Kraft, die für einen Tastendruck benötigt wird, zu hoch aus. Der extrem kurze Tastenhub erlaubt aber trotzdem ein halbwegs zügiges Nachrichten-Tippen. Zusätzlich zu den herkömmlichen Tasten platziert Sony Ericsson zwei Buttons über dem Display, die zur Bildergalerie oder bei Spielen genutzt werden können.
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