3. Platz: Acer P243WWer hauptsächlich in dunkler Umgebung spielt und ein nicht entspiegeltes Display aufgrund der brillanten Farben und der scharfen Darstellung wünscht, darf sich den P243W
für 400 Euro genauer ansehen. Wer bessere Verarbeitung sowie mehr Ergonomie vorzieht, fährt bei V7s D24W33 für 340 Euro günstiger und komfortabler.
Bildqualität: Beim P243W für 400 Euro verzichtet Acer auf eine Entspiegelung des Displays. Dadurch beeindruckt das TFT mit der subjektiv höchsten Bildschärfe im Test. Selbst winzige Schriften erscheinen klar umrissen und gestochen scharf. Die Farben wirken ebenfalls brillanter als bei einem entspiegelten TFT, allerdings zeigt das Panel in den Messungen eine spürbare Blauschwäche bei hoher Helligkeitseinstellung. Auch die Ausleuchtung ist recht ungleichmäßig, das Kontrastverhältnis mit 926:1 dagegen sehr hoch. Trotz der gemessenen Schwächen schlägt sich der P243W in Spielen gut und überzeugt mit schlierenfreier Reaktion und guter Interpolation bis hinab zu 1680x1050. Aufgrund der fehlenden Entspiegelung eignet sich der P243W aber nur für dunkle Räume - in hellen Zimmern reflektiert die Umgebung störend stark auf dem Display.
Verarbeitung: Die Verarbeitung geht für den Preis von 400 Euro insgesamt in Ordnung, allerdings wackelt der Standfuß und die Bedientasten für das fummelige Menü klappern.
Fazit: Nicht entspiegeltes und knackscharfes Display mit brillanter Farbwiedergabe, aber Schwächen bei Verarbeitung und Ergonomie.
4. Platz: Asus MK241HDer
430 Euro teure MK241H von Asus setzt auf umfangreiche Multimedia-Ausstattung: Eine neigbare Webcam mit 1,3 Megapixeln und ein integriertes Mikrofon sind am oberen Bildschirmrand untergebracht und liefern zum Chatten im Internet völlig ausreichende Bild- und Tonqualität. Allerdings sollten Sie für bessere Sprachverständlichkeit einen Kopfhörer an den vorhandenen Ausgang des TFTs anschließen - die internen Lautsprecher taugen nur als Notlösung. Dank DVI-, VGA- und HDMI-Eingang können Sie bis zu drei Signalquellen anschließen, VGA- und DVI-Kabel liegen bei.
Bildqualität: Die Bildqualität ist gut, allerdings neigt der MK241H bei feinen Schriften zu leichter Unschärfe, auch die Interpolation in niedrigeren Auflösungen erscheint schnell unscharf. In Spielen gefallen uns die satten und trotzdem nicht übertriebenen Farben sowie die gleichmäßige Ausleuchtung. Bei sehr schnellen Bewegungen kann es aber trotz rasantem 2-Millisekunden-Panel zu leichter Bewegungsunschärfe an kontrastreichen Kanten kommen. In den allermeisten Spielen fällt das jedoch nicht auf.
Verarbeitung: Die Verarbeitung ist solide, die Bedientasten sind aber wackelig und schalten schwammig. Für einen Preis von 430 Euro überzeugt die Verarbeitung daher nur bedingt, die Ausstattung mit zahlreichen Eingängen und Multimedia-Features gehört aber zu den besten im Testfeld. Allerdings können Sie das TFT nicht in der Höhe verstellen.
Fazit: Umfangreich ausgestatteter Multimediamonitor mit Webcam, Mikrofon und Lautsprechern, aber ohne Höhenverstellbarkeit.
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