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Dell Inspiron Mini 1012 im Test

04.06.2010 | 09:00 Uhr |

Nicht die Ausstattung unterscheidet das Dell Inspiron Mini 1012 von anderen Netbooks. Aber das Gehäuse sorgt für Abwechslung. PC WELT hatte das Netbook im Test.

Das Innenleben des Dell Inspiron Mini 1012 unterscheidet sich nicht von anderen aktuellen Netbooks: Es arbeitet mit den Komponenten von Intels Pine-Trail-Plattform sowie Windows 7 Starter. Beim Gehäuse weicht Dell allerdings vom Standard ab: Der Bildschirm ist nicht wie üblich ganz hinten am Gehäuse befestigt, sondern einige Zentimeter davor. Im längeren Gehäuse bringt Dell einen flachen 6-Zellen-Akku unter. So steht das Inspiron Mini 1012 nur leicht geneigt, egal, ob der Akku drin steckt oder nicht.

Akkulaufzeit
Die Laufzeit des Dell-Mini ist ordentlich: Es schaffte knapp neun Stunden beim WLAN-Surfen und spielte über sechs Stunden einen Film bei maximaler Bildschirmhelligkeit ab. Die besten Netbooks halten aber rund eine Stunde länger durch.

Bildschirm
Das Testgerät war mit einem spiegelnden, 10,1 Zoll großen Bildschirm mit einer Auflösung von 1024 x 600 Bildpunkten ausgestattet. Ein Modell mit entspiegeltem Bildschirm und einer höheren Auflösung von 1366 x 768 bietet Dell für rund 430 Euro an. Der Bildschirm war angenehm hell und kontraststark: Trotzdem kann man ihn wegen der Reflexionen draußen nur ablesen, wenn man im Schatten sitzt.

Tastatur
Auf dem Inspiron Mini lässt sich fast so angenehm tippen wie auf einer guten Notebook-Tastatur: Die Tastatur ist stabil eingebaut, die Tasten geben eine deutliche Druckrückmeldung. Der Mausersatz (Touchpad) überzeugte dagegen nicht: Da seine Tasten ins Touchpad integriert sind, löst man häufig versehentlich einen Mausklick aus oder verschiebt den Mauszeiger.

Ausstattung
In einem Netbook für 350 Euro sollte eigentlich ein bisschen mehr stecken als das Dell Inspiron Mini 1012 bietet: Die Festplatte des Dell-Gerätes war nur 160 GB groß, das WLAN arbeitete nur nach dem älteren 11g-Standard, Bluetooth fehlte.

Fazit: Das Inspiron Mini 1012 unterscheidet sich angenehm vom Netbook-Einheits-Design. Bei Akkulaufzeit, Bildschirmqualität und Tastatur gehört es zu den besseren Geräten, bietet aber für seinen Preis zu wenig Ausstattung.

Alternativen: Eine etwas längere Akkulaufzeit bietet das Samsung N220-Marvel . Das Sony Vaio VPCW21M2E besitzt einen Bildschirm mit einer höheren Auflösung.

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