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Philips Cineos 37PF9731D/10

01.01.2007 | 09:32 Uhr |

Ein LCD-TV mit überzeugender Ausstattung. Trotz guter Bild- und Tonqualität fanden sich Schwachpunkte im Test.

Testbericht

Ausstattung: In diesem Punkt überzeugte das Gerät: Tuner für Analog- und DVB-T-TV; Ambilight für die angepasste Fernsehbeleuchtung, Netzwerk-Player für Audio und Video über Ethernet sowie USB-Anschluss und Speicherkartenslots. Alle wichtigen Schnittstellen für Video- und Audio-Quellen sind vorhanden.

Handhabung: Die neue Generation von Fernbedienungen ist etwas ungewohnt. Doch das Design passt zum Fernseher und das Steuern funktionierte einwandfrei. Bei aller optischen Klarheit nervt Philips allerdings mit penetranter Rechts-Links-Logik in den Menüs.

Qualität: Das Bewerten der Bild- und Tonqualität fiel uns bei diesem Fernseher schwer: Einerseits war die Signalverarbeitung des Geräts die einzige, die die kritischen Testszenen (etwa den Überflug des Kolosseums im Film „Gladiator“) gut umsetzte. Zudem überzeugte die fast übernatürliche Räumlichkeit der Bilder. Schwachstelle: Dunkle Töne wurden unbefriedigend beziehungsweise fleckig dargestellt. Das ließ sich auch nicht im Menü gerade biegen, weil der Fernseher keinen ausreichenden Zugriff auf die Gammakurve(n) zuließ. Noch ein Wort zu Bildverbesserung „Clear-LCD“: Der Effekt – mehr Bildschärfe in bewegten Szenen – war nicht zu leugnen, aber nur im direkten Vergleich zu sehen. Der Ton glänzte mit einer sehr wirkungsvollen Dolby-Virtual-Speaker-Implementierung.

Fazit: Ein gut ausgestatteter Fernseher, der nicht zuletzt dank der Bildverbesserung „Pixel Plus HD 3“ Maßstäbe setzt. Der Hersteller lässt sich das Gebotene allerdings teuer bezahlen.

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