Pest Patrol glänzte mit guten Beschreibungen zur Spyware. Allerdings waren diese oft sehr schlecht übersetzt.
Bedienung: In die Bedienerführung muss man sich zunächst einarbeiten. So versteckt sich etwa der Quarantänebereich auf der Registerkarte „Protokolle“. Nach der Orientierungsphase fällt die Bedienung aber leicht.
Schlecht: Das Tool holt die Beschreibungen zu Spyware über die englischsprachige Online-Datenbank des Herstellers und lässt die Texte von einem Programm übersetzen. Entsprechend holprig sind diese Texte.
Funktionen: Die Software bietet nützliche Funktionen. Einzelne Dateien lassen sich etwa von zukünftigen Suchen ausschließen. Pest Patrol listet außerdem Autostart-Einträge auf – übersah dabei aber einen Hijacker-Eintrag. Die Protokollfunktion ist sehr gut. Beim Systemstart lädt sich ein Überwachungsmodul automatisch und blockt Spyware. Sehr gut: Mit Pest Patrol lassen sich auch einzelne Dateien aus der Quarantäne wiederherstellen.
Suche/Reinigung: Die Suche nahm 10 Minuten in Anspruch – langsam. Die Beschreibungen zur gefundenen Spyware informierten meist gründlich über Funktion, Ursprung und Gefahren. Die Liste an Fundstellen war wesentlich länger als bei den anderen Produkten, da Pest Patrol nahezu jede verdächtige Datei einzeln aufführte.
Radikal ging das Tool bei der Reinigung vor. Während andere Antispyware-Tools nur Dateien löschten, die Informationen aufzeichnen und ins Internet senden, löschte Pest Patrol fast jede Datei, die mit der Spyware gekommen war. Werbefinanzierte Freeware verschwand dabei in manchen Fällen komplett. Die Reinigungsleistung von Pest Patrol war minimal schlechter als die von Ad-Aware.
Info: Der Käufer erhält 12 Monate kostenlos Updates. Für weitere 12 Monate sind 19,95 Euro fällig.
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