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Leadtek Winfast PX9600 GT Heatpipe

12.09.2008 | 14:00 Uhr |

Diese passiv gekühlte Grafikkarte arbeitet praktisch lautlos, eignet sich daher sehr gut, um einen flüsterleisen PC aufzubauen. Wie sie bei der HD-Video-Wiedergabe abschnitt und ob sie auch im 3D-Modus glänzt, erfahren Sie hier.

Diese Grafikkarte besitzt keinen Lüfter! Das ist Absicht, im Gegenzug ist der Kühlkörper größer und aufgrund von drei Heatpipes und zwei Lamellenkühlern besonders effektiv. Das heißt nun aber nicht, dass Ihr PC völlig ohne Lüfter praktisch lautlos arbeiten könnte. Denn um die Wärme loszuwerden, muss um die Lamellen der Grafikkarte konstanter Luftzug im PC vorhanden sein. Dafür ist mit einem Gehäuselüfter zu sorgen, der idealerweise sehr leise ist und beispielsweise in der Gehäusefront eingebaut werden kann. Einen Hitzetod der Grafikkarte müssen Sie aber ohnehin nicht fürchten, denn sollte es der Grafikkarte mal zu heiß werden, bricht sie die laufende 3D-Anwenungen einfach mit einer Fehlermeldung ab. Unser Tipp: Entfernen Sie das Blech mit dem Leadtek-Schriftzug (mit vier Schrauben befestigt) der fast die Hälfte der Lamellen verdeckt. So kann die Wärme der GPU besser in den Innenraum des PCs abgegeben werden.

3D-Leistung: Der Grafikchip bietet genügend 3D-Leistung, um alle aktuellen 3D-Titel bis zur 1280er-Auflösung bei höchster Bildqualität laufen zu lassen. Das Spiel Crysis ist ja bekanntlich besonders anspruchsvoll und leistungshungrig – es lief mit dieser Grafikkarte nur bei niedriger Bildqualität ruckelfrei, dafür jedoch in allen Auflösungen. Das Dekodieren von HD-Videos belastete die CPU nur mit 12 Prozent – ein guter Wert.

Fazit: Passiv gekühlte Grafikkarte, die sich gut zum Aufbau eines besonders leisen HD-Video-Heimkino-PCs eignet und schnell genug für aktuelle Spiele und Auflösungen bis 1280 x 1024 Bildpunkte ist.

Alternativen: Um alle 3D-Kracher bei 1600 x 1200 Pixeln auf ruckelfreie Bildraten zu beschleunigen ist eine Mittelklassegrafikkarte mit AMD-ATI-Radeon-HD4870- und Geforce-9800-GTX-GPU nötig. Preis: ab etwa 170 Euro. Wollen Sie hingegen nur Blu-Ray-Videos genießen und selten 3D-Spiele, dann genügt eine Einsteiger-Grafikkarte, etwa mit Radeon-HD-2600-XT-Chip für rund 50 Euro.

Einkaufsratgeber Grafikkarten - darauf müssen Sie achten.

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