Passiv gekühlte 3D-Grafikkarte

Zotac Geforce 9500GT Zone Edition

Montag den 10.11.2008 um 16:20 Uhr

von Christian Helmiss

Zotac Geforce 9500GT Zone Edition: Einsteigergrafikkarte mit dickem Kühlkörper
Vergrößern Zotac Geforce 9500GT Zone Edition: Einsteigergrafikkarte mit dickem Kühlkörper
© 2014
Günstige Grafikkarte mit dickem Kühlkörper für Leute, die einen leisen PC aufbauen wollen ist dieses passive Modell gedacht. Ob es trotz passiver Kühlung für ordentlich Leistung in 3D-Titeln bietet, erfahren Sie hier.
Passive Grafikkarten wie das vorliegende Modell besitzen einen besonders großen Kühlkörper, kommen aber dennoch nicht vollständig ohne Lüfter aus - sie nutzen nämlich den Luftstrom im PC-Gehäuse. Für ihn sind CPU-, Netzteil- und Gehäuselüfter zuständig. Ist die Frischluftzufuhr zu gering, können passive Grafikkarten nicht genügend Hitze abgeben - dann drohen Abstürze. Es ist sogar möglich, dass PC-Komponenten wie Hauptplatine und Festplatte überhitzen und defekt gehen. Im Zweifelsfall sollten Sie daher einen flüsterleisen, etwa 7 Euro teuren 120-Millimeter-Lüfter unten in die PC-Front integrieren.
Riesiger Kühlkörper: Die Lamellen geben Hize an die Luft
im PC-Gehäuse ab.
Vergrößern Riesiger Kühlkörper: Die Lamellen geben Hize an die Luft im PC-Gehäuse ab.
© 2014

3D-Leistung: Selbst in der höchsten Auflösung können Sie mit dieser Grafikkarte alle 3D-Titel genießen. World in Conflict etwa lief auf unserem Test-PC bei 2560 x 1600 Pixeln mit 41 Bildern/s, Company of Heroes sogar mit 52 Bildern/s - schön flott und superflüssig. Das grafisch aufwändigere Spiel Crysis erreichte bei 1600 x 1200 Pixeln 34 Bilder/s - klasse! Schade ist nur, dass die Bildraten bei etwas höherer Bildqualität einbrechen. Und die höchsten Qualitätseinstellungen und DirectX 10 brauchen Sie erst gar nicht ausprobieren: Damit kam Crysis bei 1024 x 768 Bildpunkten nur noch auf 8 Bilder/s - unspielbar. Besser schnitt die Grafikkarte beim Dekodieren von HD-Videomaterial ab. Die Belastung der Rechner-CPU betrug nur 14 Prozent.

Standard-Schnittstellenausstattung: zwei DVI- und eine
S-Video-Out-Buchse
Vergrößern Standard-Schnittstellenausstattung: zwei DVI- und eine S-Video-Out-Buchse
© 2014

Ausstattung: Diese Grafikkarte kommt mit einem 512 MB großen Arbeitsspeicher - das ist für alle aktuellen 3D-Titel sehr großzügig bemessen. Mit zwei DVI- und einer S-Video-Buchse stehen Ihnen genügend Anschlussmöglichkeiten für analoge und digitale Videogeräte zur Verfügung. Im Lieferumfang ist neben einem internen SP-DIF-kabel ein DVI-VGA-, ein DVI-HDMI- und ein S-Video-RGB-Adapter enthalten.

Fazit: Ideal fürs Heimkino - diese Grafikkarte kommt ohne lärmenden Lüfter aus und kann Filme von DVDs, Blu-Ray- und HD-DVD-Scheiben dekodieren.

Alternativen: Ebenfalls passiv gekühlt, auf dem gleichen Grafikchip basierend, aber rund 5 Euro günstiger ist das leistungsmäßig gleichwertige Modell aus dem Hause Club 3D, die 9500GT . Für hohe Bildqualität in der 1280er-Auflösung ist zumindest eine Grafikkarte wie etwa die Leadtek Winfast PX9600 GT Heatpipe nötig. Auch dieses Modell ist passiv gekühlt - Preis: 110 Euro.

Einkaufsratgeber Grafikkarten - darauf müssen Sie achten.

Montag den 10.11.2008 um 16:20 Uhr

von Christian Helmiss

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (0)
27076