AVM, Belkin, Netgear & Co

Passende Gegenstelle

Für eine stabile und schnelle Funkverbindung ist nicht nur der Drahtlosstandard wichtig, sondern auch der integrierte Funkchip. Basisstation (Router) und Gegenstelle (PC, Notebook, USB-Stick) sollten vom selben Hersteller sein und der gleichen Chipfamilie angehören.
Nur so erreichen sie die Idealwerte für Reichweite und Datendurchsatz. Wir haben die Verbindungsqualität der WLAN-Router jeweils mit der passenden Gegenstelle getestet. Alle Ergebnisse finden Sie in der Tabelle unten im nächsten Absatz. Gemessen wurde unter optimalen Bedingungen (freie Sicht zwischen Basisstation und Gegenstelle, Abstand 10 Meter) sowie im selben Stockwerk (keine freie Sicht zwischen Basisstation und Gegenstelle, Abstand 50 m).
Erklärung der Abkürzungen in der nebenstehenden Tabelle: WPS = Wi-Fi Protected Setup (Verschlüsselung per Knopfdruck); WDS = Wireless Distribution Service für höhere Reichweite. Alle Router haben einen Annex-A-Anschluss für einen analogen ADSL-Zugang und umfassen in der Regel ein deutsches Menü, Kindersicherung, WPS, WPA(2), eine Firewall und Wlan-N-Unterstützung mit maximalem Datendurchsatz von 300 Mbit/s (außer Belkin). Fußnote 1 Messwerte (mit Sichtkontakt, 10 m/ohne Sichtkontakt 50 m). Fußnote 2 gerundet, ganzjähriger Betrieb. Fußnote 3: ADSL2+/LAN/USB. Angaben der Hersteller und Distributoren, Stand September 2009.
Das beste Ergebnis erreichte ZyXELs P-660HN. Der WLAN-Router funkte unter optimalen Bedingungen mit 145 Mbit/s. Auf 50 Meter und ohne freie Sicht schaffte er immerhin noch 107 Mbit/s. Das Gerät liegt damit über einer Ethernet-Verbindung mit 100 Mbit/s. Auch Netgears WLAN-Router überraschte mit hohen Übertragungsraten (140 Mbit/s bzw. 112 Mbit/s).

Eigene Fahrbahn: Bei Routern mit Modem hat längst der Dualband-Modus Einzug gehalten. Mit diesem sind Sie gegen Störungen durch andere Funkgeräte geschützt. Die Router können sowohl das 2,4-GHz- als auch das 5-GHz-Frequenzband zur Datenübertragung verwenden. Hochfrequenzgeräte wie Mikrowelle, Toaster, DECT-Telefone, Funktastatur etc. nutzen alle das 2,4-GHz-Band. Oft kommt es dabei zu Interferenzen, welche die Datenübertragung der Router stören. Geräte, die auf 5 GHz senden, sind auch im Vorteil, weil insgesamt 22 freie Kanäle (beim 2,4-GHz-Band sind es nur 3 Kanäle) zur Verfügung stehen. Im Testfeld unterstützen den Dualband-Modus AVMs Fritz!Box FON WLAN 7270 und Netgears DGND3300.
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