Panda Antivirus 2007

Mittwoch den 25.10.2006 um 08:30 Uhr

von Birgit Götz

Panda Antivirus 2007 konnte mit einer übersichtlichen Bedienerführung überzeugen. Die Schutzfunktionen haben nicht alle so gewirkt, wie wir es erwartet hätten.
Bevor sich Antivirus installiert, scannt es das System schnell nach Schädlingen, die die Installation behindern könnten. Nach dem Setup – ein Neustart ist nicht erforderlich - erscheint eine übersichtliche Bedienerführung. Das Programm empfiehlt ein Update der Virensignaturen. Danach ist der Schutz-Level laut Anzeige hoch, sofern der Wächter und der Schutz vor unbekannten Gefahren nicht deaktiviert worden sind.

Der Spyware-Schutz löscht verdächtige Cookies und bietet nach der Installation von Spyware-Programmen an, diese eventuell unerwünschte Software zu entfernen. Soll die Spyware auf dem System bleiben, kann sie in die Ausschluss-Liste aufgenommen werden. Von einem Rootkit versteckte Dateien hat Antivirus nicht gefunden. Der Phishing-Schutz hat beim Aufruf einer Phishing-Seite nicht angeschlagen. Werden Scans manuell durchgeführt, lassen sich sowohl einzelne Dateien und Ordner als auch Laufwerke oder das gesamte System wählen. Netzlaufwerke untersucht Antivirus nicht. Gefundene Viren desinfiziert Antivirus automatisch oder löscht sie, wenn die Desinfektion fehlschlägt. Eine Auswahl, was mit der verseuchten Datei geschehen soll, wird nur für Mail-Dateien angeboten. Das Scan-Ergebnis liefert Antivirus in einem Bericht und in einem Tortendiagramm. Für ein reines Antiviren-Programm belegt Antivirus viel Speicher.

Fazit: Wer sich rundum sicher fühlen möchte, sollte auf die Internet Security von Panda zurückgreifen.

Alternative: Kaspersky Anti-Virus ( www.kaspersky.com ) bietet mehr Funktionen zum gleichen Preis.

BEWERTUNG

Sicherheit (55 %): Note 2,0

Mittwoch den 25.10.2006 um 08:30 Uhr

von Birgit Götz

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