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Panda AV Platinum

01.06.2001 | 17:04 Uhr |

Viele Funktionen und eine gut strukturierte Bedienerführung zählen zu den Stärken dieses Virenscanners.

Mit nützlichen Funktionen punktet die Software. Sie patzte aber teilweise bei der Erkennung.

Panda Antivirus Platinum 6.22 bietet alle gängigen Funktionen wie Scanner, Virenwächter, Scheduler und Internet-Update - das lässt sich aber nur nutzen, wenn sich der Anwender registriert hat. Notfalldisketten lassen sich schon während der Installation erstellen. Auf Wunsch integriert Panda Antivirus einen Virenscanner in die AUTOEXEC.BAT. Außerdem überwacht es gängige Ports, etwa für POP3, FTP und HTTP, auf verdächtige Aktivitäten.

Die Bedienerführung lässt sich in einem einfachen "Standard"-oder einem "Erweitert"-Modus starten. In beiden Fällen erscheint die Software im Outlook-Stil und ist nach einer kurzen Orientierungsphase leicht zu bedienen: Die Bedienerführung ist übersichtlich, doch weichen die Funktionsbezeichnungen vom Standard ab, etwa "Programmiert" für "Scheduler".

Der Scanner patzte im ITW-Viren-Test bei einem VBS-Virus (99,79 Prozent). Diesen Fehler machte der Wächter nicht, dafür ließ er insgesamt drei Boot- beziehungsweise Dateiviren durchgehen (99,17 Prozent). Der Scanversuch bei den Zoo-Viren fiel mit einer Erkennungsrate von 97,80 Prozent unterdurchschnittlich aus. Die Schwächen waren dabei fast über das gesamte Aufgabenspektrum verteilt.

Punkten konnte Panda Antivirus jedoch bei den komprimierten Dateien: Das Tool durchsuchte alle Archivtypen für Windows - auch dann, wenn diese mehrfach gepackt waren. Die Software entfernte alle Makroviren, wenn auch manchmal mit kleineren Fehlern.

Nervig: Panda Antivirus lieferte die meisten Fehlalarme - es beanstandete 13 von 5730 nicht infizierten Testdateien.

Hersteller/Anbieter

Panda Software

Telefon

Weblink

www.panda-software.de

Bewertung

Betriebssystem

Windows 95, 98, NT 4, 2000

Preis

89 Mark

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