Panasonic Lumix DMC-GH2KEG-K
| Hersteller: | Panasonic |
|---|---|
| Kategorie: | Systemkameras |
| Preise: | 126 Angebote ab 3€ |
| Testnote: | 2.45 |
| Leserwertung: |
| Positiv & Negativ: |
|---|
|
Systemkamera
Panasonic Lumix DMC-GH2 im Test
Die Panasonic Lumix DMC-GH2 ist keine besonders kompakte Systemkamera - dieses Kriterium deckt die GF-Familie des Herstellers ab. Dafür wartet das Modell mit einigen Funktionen auf, die in einem kleineren Gehäuse kaum realisierbar gewesen wären. Mehr dazu verrät der PC-WELT-Test.
Die Panasonic Lumix DMC-GH2 wartet mit einem dreh- und schwenkbaren Bildschirm auf. Damit lassen sich auch Aufnahmen aus schwierigeren Positionen heraus - etwa über Kopf oder aus der Froschperspektive - einfach anfertigen. Darüber hinaus ist der Schirm berührungsempfindlich. Im Test funktionierte die Bedienung per Fingereingabe sehr gut und schnell.
Bildqualität
Die Panasonic Lumix DMC-GH2 erzielte bei den Rauschmessungen gute bis sehr gute Ergebnisse. Einzig bei ISO 200 war der Wert etwas erhöht, aber immer noch gut. Die Eingangsdynamik war ebenfalls sehr hoch, was bedeutet, dass die Systemkamera auch kontrastreiche Motive abbilden kann, ohne dass Details in den Lichtern und Schatten verloren gehen. Die Ausgangsdynamik war nur befriedigend und deutet darauf hin, dass bei der Panasonic Lumix DMC-GH2 der Übergang von Hell nach Dunkel nicht ganz so fließend ist wie bei mancher Konkurrentin.
Auch die gemessene Auflösung gab Anlass zur Kritik: Sie ließ über den gesamten Brennweitenbereich zum Bildrand hin stak nach. Das ergab einen nur mittelmäßigen Wirkungsgrad, der einer Auflösung von 5,7 Megapixeln entspricht. Hinzu kommt eine deutliche Randabdunkelung, die das getestete Kit-Objektiv Lumix G Vario 14-42mm / F.3,5-5,6 Asph. Mega O.I.S produzierte.
| BILDQUALITÄT | Panasonic Lumix DMC-GH2 |
|---|---|
| Wirkungsgrad / gemessene Auflösung | 60,00 % / 5,7 Megapixel |
| Bildrauschen: bei ISO 160 / 200 / 400 / 800 / 1600 / 3200 / 6400 | 3,07 / 3,38 / 3,39 / 3,06 / 3,84 / 4,83 / 5,01 |
| Darstellbare Blendenstufen Eingangsdynamik) / Helligkeitsstufen Ausgangsdynamik) | 8,8 / 245 |
| Scharfzeichnung | 16,5 |
| Randabdunklung: Weitwinkel / Normal / Tele | 0,6 / 0,5 / 0,8 Blenden |
| Verzeichnung: Weitwinkel / Normal / Tele | -0,5 / -0,2 / 0,8 % |
Ausstattung
Neben dem bereits angesprochenen Touchdisplay besitzt die Panasonic Lumix DMC-GH2 ein Stereomikrofon, das die Videofunktion mit 1920 x 1080 Bildpunkten bei 25 Bildern pro Sekunde (Ausgabe: 50i) optimal ergänzt. HD-ready-Clips fertigt die Systemkamera übrigens mit 50 Vollbildern. Der besonders flotte Autofokus setzt das Phasendetektionssystem ein. Die hohe Geschwindigkeit, die bei diesem Verfahren normalerweise vermisst wird, erreicht Panasonic durch die optimierte Sensorabtastfrequenz: Sie wurde von 60 auf 120 Bilder pro Sekunde erhöht.
| AUSSTATTUNG | Panasonic Lumix DMC-GH2 |
|---|---|
Objektiv: Modell / Vergrößerungsfaktor / Brennweite |
Lumix G Vario 14-42mm / F.3,5-5,6 Asph. Mega O.I.S / 3,0fach / 14 bis 42 Millimeter |
Sucher |
ja |
Bildstabilisator |
nicht vorhanden (über Objektiv) |
Bildschirm: Größe / Auflösung / verstellbar |
7,62 Zentimeter / 0,00 Megapixel / ja |
Blendenvorwahl / Zeitvorwahl |
ja |
Anschlüsse |
USB, HDMI
|
Anzahl Motivprogramme / Nahbereich ab |
21 / 30 Zentimeter |
Serienbildfunktion / Videofunktion |
40 Bilder pro Sekunde / 1920 x 1080 Bildpunkte (25 Bilder pro Sekunde) |
Handhabung
Wem die Bedienung per Touchdisplay nicht behagt, der kann alternativ auch sämtliche Einstellunge per Knopfdruck vornehmen. Allerdings sind Gehäuseober- und -rückseite etwas überladen, so dass man nicht immer die gewünschte Funktion sofort findet.
| HANDHABUNG | Panasonic Lumix DMC-GH2 |
|---|---|
| Bedienung und Menüstruktur | noch einfach |
| Abmessungen L x B x H), Gewicht | 124 x 90 x 76 Millimeter / 607 Gramm |
| Arbeitsgeschwindigkeit | sehr schnell |
| Qualität Bildschirm | sehr scharf |
| Handbuch: ausführlich / deutsch / gedruckt / als PDF | ja / ja / ja / ja |
Die besten Systemkameras
Platz 10: Sony NEX-7
Aufgrund des dezentrierten Objektivs blieb die Sony NEX-7 hinter den Erwartungen zurück. Zwar war das Rauschverhalten vorbildlich, und auch der Dynamikumfang war hoch. Die zum Rand hin stark nachlassende Auflösung zwang jedoch den Wirkungsgrad in die Knie - und schmälert das Fotovergnügen deutlich. Eine wahre Freude war dagegen die Bedienung der NEX-7: Dank separater Einstellräder für die wichtigsten Bildparameter ging sie gut von der Hand. Ein praktisches Feature ist auch der klappbare Bildschirm.
Aufgrund des dezentrierten Objektivs blieb die Sony NEX-7 hinter den Erwartungen zurück. Zwar war das Rauschverhalten vorbildlich, und auch der Dynamikumfang war hoch. Die zum Rand hin stark nachlassende Auflösung zwang jedoch den Wirkungsgrad in die Knie - und schmälert das Fotovergnügen deutlich. Eine wahre Freude war dagegen die Bedienung der NEX-7: Dank separater Einstellräder für die wichtigsten Bildparameter ging sie gut von der Hand. Ein praktisches Feature ist auch der klappbare Bildschirm.
Platz 9: Olympus PEN E-PL5
Die OM-D-Technik macht sich bemerkbar - die Olympus PEN E-PL5 ist das bisher beste Modell der PL-Reihe und landete nur ganz knapp hinter der Olympus OM-D. Dabei konnte die Systemkamera mit einem vorbildlichen Rauschverhalten, einer hohen Eingangsdynamik und einem Klappdisplay punkten. Auflösung und Ausgangsdynamik waren allerdings zu niedrig.
Die OM-D-Technik macht sich bemerkbar - die Olympus PEN E-PL5 ist das bisher beste Modell der PL-Reihe und landete nur ganz knapp hinter der Olympus OM-D. Dabei konnte die Systemkamera mit einem vorbildlichen Rauschverhalten, einer hohen Eingangsdynamik und einem Klappdisplay punkten. Auflösung und Ausgangsdynamik waren allerdings zu niedrig.
Platz 8: Pentax Q
Die Erwartungen an die Pentax Q waren hoch: Wie schlägt sich wohl eine Systemkamera mit Kompaktkamera-Sensor gegen die Konkurrenz mit DSLR-Chip? Das Ergebnis war eindeutig, die Pentax Q kann sich im Kampf der Systemkameras durchaus behaupten. Ihr Rauschverhalten war vorbildlich, die Auflösung Durchschnitt. Lediglich die extreme Verzeichnung des Kit-Objektivs und die etwas zu niedrige Ausgangsdynamik waren Kritikpunkte. Und auch, wenn das Preis-Leistungs-Verhältnis bei der Pentax Q stimmt: Die günstigste Systemkamera ist sie nicht.
Die Erwartungen an die Pentax Q waren hoch: Wie schlägt sich wohl eine Systemkamera mit Kompaktkamera-Sensor gegen die Konkurrenz mit DSLR-Chip? Das Ergebnis war eindeutig, die Pentax Q kann sich im Kampf der Systemkameras durchaus behaupten. Ihr Rauschverhalten war vorbildlich, die Auflösung Durchschnitt. Lediglich die extreme Verzeichnung des Kit-Objektivs und die etwas zu niedrige Ausgangsdynamik waren Kritikpunkte. Und auch, wenn das Preis-Leistungs-Verhältnis bei der Pentax Q stimmt: Die günstigste Systemkamera ist sie nicht.
Platz 7: Panasonic Lumix DMC-G3
Panasonics neue Systemkamera Lumix DMC-G3 ist dank HDR-Videofunktion sowie klapp- und drehbarem Touchdisplay auf dem Stand der Technik. Die Bildqualität war größtenteils gut. Lediglich die gemessene Auflösung war etwas zu niedrig, da die Messwerte zum Bildrand hin deutlich abfielen.
Panasonics neue Systemkamera Lumix DMC-G3 ist dank HDR-Videofunktion sowie klapp- und drehbarem Touchdisplay auf dem Stand der Technik. Die Bildqualität war größtenteils gut. Lediglich die gemessene Auflösung war etwas zu niedrig, da die Messwerte zum Bildrand hin deutlich abfielen.
Platz 6: Panasonic Lumix DMC-G5
Die Panasonic Lumix DMC-G5 konnte ihre Vorgängerin ganz knapp einholen - die bessere Ausstattung sei Dank. Zudem zeigte die G5 im Test eine ordentliche Bildqualität und ließ sich gut bedienen. Einzig die etwas zu niedrige gemessene Auflösung und der starke Randabfall trübten den ansonsten guten Gesamteindruck der Systemkamera.
Die Panasonic Lumix DMC-G5 konnte ihre Vorgängerin ganz knapp einholen - die bessere Ausstattung sei Dank. Zudem zeigte die G5 im Test eine ordentliche Bildqualität und ließ sich gut bedienen. Einzig die etwas zu niedrige gemessene Auflösung und der starke Randabfall trübten den ansonsten guten Gesamteindruck der Systemkamera.
Platz 5: Sony NEX-5N
Die Sony NEX-5N kommt mit Touchdisplay, Aufsteckblitz und besonders kompaktem Gehäuse. Ihre Bildqualität war aufgrund der niedrigen gemessenen Auflösung und der etwas zu geringen Ausgangsdynamik nur befriedigend. In punkto Bildrauschen schnitt die Systemkamera dagegen überdurchschnittlich gut ab.
Die Sony NEX-5N kommt mit Touchdisplay, Aufsteckblitz und besonders kompaktem Gehäuse. Ihre Bildqualität war aufgrund der niedrigen gemessenen Auflösung und der etwas zu geringen Ausgangsdynamik nur befriedigend. In punkto Bildrauschen schnitt die Systemkamera dagegen überdurchschnittlich gut ab.
Platz 4: Olympus PEN E-P3
Die Olympus PEN E-P3 ist optisch ein Hingucker. Auch wenn sie nicht gerade zu den leichtesten Systemkameras gehört, gefiel den Testern die Bedienung sehr gut - sei es über das Touchdisplay oder über die gewohnten Knöpfe. Die Bildqualität hatte jedoch einige Macken. So fielen die Randabdunkelung des Kit-Objektivs sowie die etwas zu niedrige Ausgangsdynamik auf. Das Rauschverhalten der Olympus PEN E-P3 gehört jedoch mit zu den besten.
Die Olympus PEN E-P3 ist optisch ein Hingucker. Auch wenn sie nicht gerade zu den leichtesten Systemkameras gehört, gefiel den Testern die Bedienung sehr gut - sei es über das Touchdisplay oder über die gewohnten Knöpfe. Die Bildqualität hatte jedoch einige Macken. So fielen die Randabdunkelung des Kit-Objektivs sowie die etwas zu niedrige Ausgangsdynamik auf. Das Rauschverhalten der Olympus PEN E-P3 gehört jedoch mit zu den besten.
Platz 3: Sony NEX-6
Die Systemkamera schnitt in unseren Test überwiegend gut ab. Lediglich die nachlassende Auflösung bei kurzer und langer Brennweite gaben Anlass zur Kritik. Mit den PlayMemories-Apps geht Sony einen interessanten, wenn auch propriäteren Weg. Ob ein Anwender jedoch 4,99 Euro für eine App zahlt, wird sich zeigen. Die kostenlosen Applikationen sind auf jeden Fall einen Download wert. Und ein Touchdisplay würde die Bedienung enorm erleichtern.
Die Systemkamera schnitt in unseren Test überwiegend gut ab. Lediglich die nachlassende Auflösung bei kurzer und langer Brennweite gaben Anlass zur Kritik. Mit den PlayMemories-Apps geht Sony einen interessanten, wenn auch propriäteren Weg. Ob ein Anwender jedoch 4,99 Euro für eine App zahlt, wird sich zeigen. Die kostenlosen Applikationen sind auf jeden Fall einen Download wert. Und ein Touchdisplay würde die Bedienung enorm erleichtern.
Platz 2: Panasonic Lumix DMC-GX1X
Die Bildqualität der Panasonic Lumix DMC-GX1X enttäuschte hinsichtlich der Auflösung. Dafür kann sich der Dynamikumfang der Systemkamera sehen lassen, und auch das Rauschverhalten erwies sich als vorbildlich. Das Motorzoom-Objektiv ist von der Bedienung und der Geschwindigkeit her ein Knaller, bleibt jedoch Geschmackssache.
Die Bildqualität der Panasonic Lumix DMC-GX1X enttäuschte hinsichtlich der Auflösung. Dafür kann sich der Dynamikumfang der Systemkamera sehen lassen, und auch das Rauschverhalten erwies sich als vorbildlich. Das Motorzoom-Objektiv ist von der Bedienung und der Geschwindigkeit her ein Knaller, bleibt jedoch Geschmackssache.
Platz 1: Olympus OM-D E-M5
Olympus hat mit der OM-D eine aufregende Systemkamera im Sortiment, die uns im Test überzeugte. Zwar gehört sie mit knapp 1300 Euro zu den teuersten Modellen bisher. Dafür bekommen Sie jedoch ein wertiges und robustes Magnesiumgehäuse in zwei Farbkombinationen sowie ein Motorzoomobjektiv, das durch Bildqualität und Arbeitsgeschwindigkeit punkten konnte. Ein verdienter erster Platz in unserer Topliste.
Olympus hat mit der OM-D eine aufregende Systemkamera im Sortiment, die uns im Test überzeugte. Zwar gehört sie mit knapp 1300 Euro zu den teuersten Modellen bisher. Dafür bekommen Sie jedoch ein wertiges und robustes Magnesiumgehäuse in zwei Farbkombinationen sowie ein Motorzoomobjektiv, das durch Bildqualität und Arbeitsgeschwindigkeit punkten konnte. Ein verdienter erster Platz in unserer Topliste.
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15.08.11
Manchmal frage ich mich, ob die Tester einer Kamera diese mehr als 10 Minuten in der Handgehabt haben.
Als erfahrener Besitzer einer GH2 möchte ich 2 Punkte ansprechen:
1. Wer kauft eigentlich das getestete Kit-Objektiv und nicht das Kit-14-14mm?
2. Was wirklich Mist ist an der Kamera (und auch bei den meisten anderen Panasonic-Kameras) ist definitiv das Handbuch. Ohne persönliche Einweisung bzw. Sekundärliteratur legt man die Kamera schnell entnervt weg - zumindest als Panasonic Erstbenutzer!
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16.08.11
Was das Handbuch angeht: Finden Sie die Qualität grundsätzlich schlecht oder die Tatsache, dass Sie im Handbuch nachschlagen müssen?
Mit freundlichen Grüßen,
Verena Ottmann
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