Digitalkamera

Panasonic Lumix DMC-FZ48 im Test

Dienstag den 18.10.2011 um 09:00 Uhr

von Verena Ottmann

Panasonic Lumix DMC-FZ48 im Test
Vergrößern Panasonic Lumix DMC-FZ48 im Test
Die Panasonic Lumix DMC-FZ48 kommt mit Superzoomobjektiv von Leica, einer Full-HD-Videofunktion mit Stereo-Mikrofon und einigen anderen Ausstattungsschmankerln. Ob die Kamera auch hinsichtlich ihrer Bildqualität zu empfehlen ist, verrät der Test.
Die Panasonic Lumix DMC-FZ48 ist die kleine Schwester der Panasonic Lumix DMC-FZ150. Die Unterschiede liegen in erster Linie in der Ausstattung: So dreht die FZ48 Videos nur mit 25p, verzichtet auf ISO 3200 sowie auf die Zoomwippe am Objektiv und hat ein festmontiertes Display. Außerdem kommt in der FZ48 ein CCD-Sensor statt eines CMOS-Chips zum Einsatz.


Bildqualität der Panasonic Lumix DMC-FZ48

Wie bereits die Panasonic Lumix DMC-FZ150 erzielte auch die Panasonic Lumix DMC-FZ48 bei den Auflösungsmessungen einen hohen mittleren Wirkungsgrad. Er entspricht einer Auflösung von 5,4 Megapixeln, wobei die einzelnen Messwerte zum Bildrand etwas abfielen. Weniger gut schnitt die Kamera jedoch hinsichtlich des Bildrauschens ab: Bei ISO 100 und 200 waren die Ergebnisse nur befriedigend, wurden mit steigender Lichtempfindlichkeit jedoch besser - hier greift offensichtlich die interne Rauschunterdrückung besser.

BILDQUALITÄT Panasonic Lumix DMC-FZ48
Wirkungsgrad / effektive Auflösung 67,70 % / 5,40 Megapixel
Bildrauschen: bei ISO 100 / 200 / 400 / 800 / 1600 4,46 / 4,51 / 3,82 / 3,44 / 3,48
Darstellbare Blendenstufen (Eingangsdynamik)/ Helligkeitsstufen (Ausgangsdynamik) 8,3 / 246
Scharfzeichnung 16,40 %
Randabdunklung: Weitwinkel / Normal / Tele 0,1 / 0,1 / 0,1 Blenden
Verzeichnung: Weitwinkel / Normal / Tele -0,6 / -0,1 / 0,4 %

Der Dynamikumfang der Panasonic Lumix DMC-FZ48 war ebefalls nur Mittelmaß. Das bedeutet, dass die Bridge-Kamera bei kontrastreichen Motiven Details in den Lichtern und Schatten verliert. Zudem produziert sie etwas zu wenig Helligkeitsstufen zwischen hellen und dunklen Bildbereichen. Dafür verzeichnete das Objektiv nur minimal, und auch die Helligkeit war über das gesamte Bild hinweg konstant.


Ausstattung der Panasonic Lumix DMC-FZ48

Ein optischer Bildstabilisator sorgt dafür, dass Sie das 24fach-Zoomobjektiv aus dem Hause Leica auch ohne Stativ nutzen können. Die Full-HD-Videofunktion arbeitet mit 1920 x 1080 Bildpunkte, wobei der Sensor 25 Vollbilder ausgibt. Diese werden dann von der Kamera in 50 Halbbilder pro Sekunde umgewandelt (50i).

AUSSTATTUNG Panasonic Lumix DMC-FZ48
Objektiv: Vergrößerungsfaktor / Brennweite 24fach / 25-600 Millimeter
Sucher ja
Bildstabilisator optisch
Bildschirm: Größe / Auflösung / verstellbar 7,62 Zentimeter / 0,46 Megapixel / nein
Blendenvorwahl / Zeitvorwahl ja / ja
Anschlüsse USB, HDMI
Anzahl Motivprogramme / Makromodus: minimaler Abstand 26 / 1 Zentimeter

Handhabung der Panasonic Lumix DMC-FZ48

Mit 494 Gramm ist die Panasonic Lumix DMC-FZ48 zwar etwa 30 Gramm leichter als die Panasonic Lumix DMC-FZ150. Dennoch gehört die FZ48 zu den schwereren Bridge-Kameras. Bildparameter änden Sie über die Q.Menü-Taste, weitere Einstellungen nehmen Sie mit der Menü/Set-Taste vor. Praktisch: Für die Videofunktion steht eine eigene Taste zur Verfügung.


HANDHABUNG Panasonic Lumix DMC-FZ48
Bedienung und Menüstruktur einfach
Abmessungen (L x B x H), Gewicht 120 x 92 x 80 Millimeter / 494 Gramm
Arbeitsgeschwindigkeit schnell
Qualität Bildschirm sehr scharf
Handbuch: deutsch / ausführlich / gedruckt / als PDF ja / ja / ja / ja

Dienstag den 18.10.2011 um 09:00 Uhr

von Verena Ottmann

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (2)
  • frank82 12:22 | 21.10.2011

    da tippe ich doch ganz stark auf praktikant

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  • kschachts 10:13 | 20.10.2011

    Auch Ahnungslose dürfen Einleitungen verfassen.

    Ich frage mich, wer den einleitenden Absatz vor dem eigentlichen Testbericht verfasst. Die Schreibkraft? Der Praktikant? Der Chefredakteur?

    Wie schon beim Artikel zur Sony NEX-5N schafft es PC-WELT, eine maximale Anzahl von Fehlern und Irrtümern in nur sechs Zeilen unterzubringen:

    Abgesehen vom überflüssigen Schreibfehler ("die kleiner Schwester") liegen die Unterschiede der FZ48 zur FZ150 eben nicht nur in der Ausstattung, sondern die Modelle haben grundsätzlich unterschiedliche Sensortypen (CCD vs. CMOS). Gerade der für Winzigsensoren ungewöhnliche CMOS Sensor der FZ150 hat aufgrund der unzureichenden Bildqualität für reichlich Disskussionen gesorgt. Wer sich mit Panasonic Superzoomkameras beschäftigt, wird dies definitiv wissen. Hier aber wird dieses entscheidende Ausstattungsmerkmal komplett ignoriert. Die getestete FZ48 hat den CCD Sensor und die deutlich bessere Bildqualität.

    Wieso die Bedienung einer Kamera "einfacher" sein soll, weil sie eine "übersichtlich gestalteten Gehäuserückseite" hat, erschließt sich mir nicht. HÄTTE die FZ48 weniger Bedienelemente auf der Rückseite, müsste man für jede sinnvolle Änderung im Kameramenü herumsuchen. HAT sie aber nicht: Die Rückseiten der FZ150 und der FZ48 sind nahezu identisch!

    Warum, liebe PC-WELT-Verantwortliche, verschandeln Sie einen (eingekauften?) Testbericht immer wieder mit verwirrenden und inhaltlich falschen einleitenden Kapiteln. Wer will schon den Test lesen, wenn man schon zu Beginn solchen Unsinn lesen muss? Können Sie die Einleitung nicht von jemandem schreiben lassen, der die Kamera auch mal in der Hand gehabt hat?!

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