Ganz nah dran
Panasonic DMC-FZ38 (Platz 5)
Neben einem elektronischen Sucher lässt sich das 2,7-Zoll-Display zum Ausrichten des Motivs nutzen. Der Bildstabilisator im Leica-Objektiv arbeitet über ein bewegliches Linsensystem, ist also optischer Natur. Die macht HD-Videos mit 1280 x 720 Pixeln im AVCHD-Format (Advanced Video Codec High Definition) mit 30 Bildern pro Sekunde.
Bildqualität: Die Panasonic DMC-FZ38 schnitt bei der Auflösungsmessung nur befriedigend ab. Das liegt daran, dass die Messwerte bei kurzer, mittlerer und langer Brennweite zwar relativ gleichmäßig verliefen. Allerdings ließ die Auflösung zum Bildrand hin - besonders im Telebereich - deutlich nach. Das resultierte in einem mittelmäßigen Wirkungsgrad. Auch das Rauschverhalten der Panasonic DMC-FZ38 hatten wir zu bemängeln. Bereits bei ISO 80 ermittelten wir deutliches Bildrauschen, das zum Teil durch die zu aggressive Scharfzeichnung ausgelöst wird. Lediglich bei ISO 800 war der Messwert verhältnismäßig gut. Die Panasonic DMC-FZ38 produzierte eine sehr hohe Eingangsdynamik. Das bedeutet, dass sie auch Motive mit höherem Kontrast mit vielen Details abbildet, ohne dass Lichter und Schatten absaufen. Die Ausgangsdynamik war dagegen befriedigend - die Panasonic DMC-FZ38 nutzt also eine nur begrenzte Anzahl an Helligkeitsstufen zwischen den hellsten und den dunkelsten Bildbereichen. Dafür verlief die Helligkeit über das gesamte Bild nahezu gleichmäßig, und auch die Verzeichnung im Weitwinkel war kaum der Rede wert.
Handhabung: Wie von Panasonic gewohnt, löste auch DMC-FZ38 sehr schnell aus. Über die Q.Menü-Taste lassen sich alle wichtigen Bildparameter ändern. Für die Videofunktion gibts einen eigenen Knopf, der rot gekennzeichnet ist.


