31.10.2008, 08:30

Thomas Hümmler

PDF-Utility

PDF Grabber 4.0 Professional

PDF Grabber 4.0 Professional kann Dokumente aus jedem Programm in ein PDF umwandeln. Bei optimaler Einstellung muss der Anwender kaum nacharbeiten.
PDF Grabber 4.0 Professional läuft laut Hersteller auf allen Windows-Betriebssystemen ab der Version 95b. Wer Windows Vista benutzt, muss trotzdem aufpassen. In den Systemanforderungen steht „Vista (32-Bit)“, von 64 Bit ist nicht die Rede. Dort bricht die Installation mit der Meldung „AddPrinterDriverEx: Das System kann die angegebene Datei nicht finden“ ab. Und tschüss.

Unter Windows XP Professionell (32 Bit) geht es aber. Nach der flotten Installation startet das Programm ohne Murren und richtet einen PDF-Druckertreiber ein. Mit ihm kann man Dokumente aus jedem Programm über den Druckbefehl in ein PDF umwandeln. PDF Grabber speichert PDF-Dateien in verschiedene Formate. So kann das Programm Excel-, Word- und Powerpoint-Dokumente erzeugen, außerdem die Dateiformate RTF, DXF, XML oder normalen ASCII-Text.
Handhabung: Im Gegensatz zu anderen PDF-Utilities gestattet es der so genannte Bereichseditor, auch nur bestimmte Teile eines PDFs zum Konvertieren auszuwählen. Das ist vor allem bei Spaltensatz, Tabellen oder aufwendig layouteten Seiten sinnvoll, da anderenfalls die Ergebnisse dürftig sind. Für den Nutzer bedeutet das zwar vorher etwas mehr Arbeit, die er sich aber später spart.
Die zweite Möglichkeit, den PDF-Export zu beeinflussen, sind die Profile. Da gibt es bereits für jeden Exportfilter verschiedene – für Word-Dateien etwa „Genaues Layout“, „Gute Bearbeitbarkeit“ und „Mehrspaltig“. Trifft der Nutzer hier eine Vorauswahl, wird das PDF mit den entsprechenden Einstellungen konvertiert. Das Ergebnis ist dabei so, dass man wesentlich weniger nachbearbeiten muss.
Die voreingestellten Profile kann man anpassen oder auch neue erstellen, die den eigenen Erfordernissen besser entsprechen. Das macht man im sogenannten Profilmanager. Ein neues Profil ist schnell erzeugt: einfach die gewünschten Optionen wählen und auf „Speichern unter“ klicken. Der Profilmanager fragt nach einem Namen, der dann als Eintrag unter dem entsprechenden Konverter-Button steht.
Fazit: Das PDF-Tool arbeitet zuverlässig und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Bei optimalen Einstellungen ist nur wenig Nacharbeit erforderlich. Einziges Manko: Windows Vista 64 wird nicht unterstützt.
Alternative: PDF Transformer (www.abbyy.com) bietet ähnliche Möglichkeiten, hat aber im PC-WELT-Test schlechter abgeschnitten.
BEWERTUNG

Leistung (50%): Note 1,5
Bedienung (35%): Note 1,5
Dokumentation (5%): Note 2,5
Installation/De-Installation (5%): Note 3,0
Systemanforderungen (5%): Note 2,0
GESAMTNOTE: 1,7
Anbieter: PixelPlanet GmbH
Weblink: www.pdfgrabber.de
Preis: 100,- Euro
Betriebssysteme: Windows 98/ME, 2000, XP, Vista
Plattenplatz: ca. 250 MB
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