PDA

Freitag den 25.08.2006 um 09:00 Uhr

von Bernd Reder

PDA

Wer seinen PDA auch als Lotse nutzt, schlägt damit nicht nur zwei Fliegen mit einer Klappe, sondern verfügt zudem gleich über ein besonders portables Navigationssystem.

UNIVERSELL Digitale Assistenten (PDAs) lassen sich nicht
nur als Adressdatenbank, sondern zusammen mit einer
Navigations-Software und einer GPS-Maus auch als Pfadfinder
einsetzen
Vergrößern UNIVERSELL Digitale Assistenten (PDAs) lassen sich nicht nur als Adressdatenbank, sondern zusammen mit einer Navigations-Software und einer GPS-Maus auch als Pfadfinder einsetzen

Wenn Sie bereits einen PDA besitzen und diesen aufrüsten möchten, brauchen Sie eine passende PDA-Navigations-Software, etwa von Tomtom oder Falk. Je nach Lieferumfang sind solche Pakete ab 150 bis 200 Euro zu haben. Außerdem müssen Sie sich eine Halterung und einen GPS- beziehungsweise TMCEmpfänger zulegen.

PASSABLE QUALITÄT Dank großer Farbdisplays geben Handys
und Smartphones auch als Navigationssystem eine gute Figur ab – im
Auto oder outdoor
Vergrößern PASSABLE QUALITÄT Dank großer Farbdisplays geben Handys und Smartphones auch als Navigationssystem eine gute Figur ab – im Auto oder outdoor

Deutlich günstiger fahren Sie mit einem kompletten PDA-Navigations-Bundle. Ein Pocket Loox N520 mit integriertem GPS-Empfänger, der Software Navigon Mobile Navigator 5, einer SD-Speicherkarte mit 512 MB, Ladekabel und Autohalterung ist beispielsweise für rund 500 Euro zu haben. Etwa ebensoviel kostet ein vergleichbares Set mit Palms Tungsten TX.

Das Navigieren mit einem PDA lässt kaum Wünsche offen. Vor allem Geräte mit einem VGA-Bildschirm zeigen die Route klar und deutlich an, auch in der Nacht oder bei schwierigen Lichtverhältnissen. Die Installation der Software ist einfach: Oft brauchen Sie lediglich die mitgelieferte Speicherkarte in den PDA zu stecken, und die Software installiert sich automatisch.

Auch die Akkulaufzeiten guter PDAs können sich mit durchschnittlich sechs Stunden bei eingeschalteter Navigation und Bluetooth sehen lassen. Das gravierende Manko PDA-gestützter Systeme: Sie haben es hier in der Regel mit drei separaten Teilen zu tun, dem PDA, der GPS-Maus und dem TMC-Receiver. Denn nur wenige Geräte sind mit einem integrierten GPS-Chip ausgestattet, so etwa die Loox-Geräte der N-Serie, der Asus MyPal 632 und 636 sowie die HP iPaq Messenger 6610/6615 und 6915.

Wegen der schwächlichen Lautsprecher sind die Sprachkommandos nicht in jedem Fahrzeug gut zu verstehen. Hier helfen Halterungen mit integrierten Aktivboxen und GPS-Empfänger weiter, die über den Zigarettenanzünder oder ein separates Kabel mit Strom versorgt werden. Kostenpunkt: etwa 70 bis 80 Euro.

Freitag den 25.08.2006 um 09:00 Uhr

von Bernd Reder

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