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Test - Das meint das Web

Lenovo IdeaTab A3000-H Produkteinschätzung

05.12.2013 | 08:05 Uhr

Mit dem relativ günstigen Lenovo IdeaTab A3000-H Tablet möchte das Unternehmen den typischen Durchschnittsanwender ansprechen. Mitbewerber gibt es reichlich, wie etwa das Memo Pad HD 7 von Asus oder gar das iPad Mini von Apple.

Das Lenovo IdeaTab A3000-H setzt auf einen 1,2 Gigahertz schnellen Mediatek-Prozessor, 1 Gigabyte Arbeitsspeicher und 16 Gigabyte Festplattenkapazität. Der sieben Zoll große Bildschirm löst in 1.024 * 600 Pixeln auf und ist nicht entspiegelt, NFC oder LTE sind als Kommunikationsmittel nicht mit an Bord - aber dafür befindet sich immerhin ein USB 2.0-Port an der Seite. Das mit Android 4.2 ausgestattete Gerät erhält eine unverbindliche Preisempfehlung von recht ansprechenden 199 Euro.

Vorteile des Lenovo IdeaTab A3000-H

Angesichts des Preises von weniger als 200 Euro ist es eine positive Überraschung, dass das chinesische Unternehmen ein Display dieser Güteklasse eingebaut hat. Das IPS-Panel sorgt für stabile Blickwinkel und hohe Kontrast- und Helligkeitswerte. Weiterhin ist die niedrige Temperaturentwicklung bemerkenswert: Auch unter Last erreicht keine der Oberflächen mehr als 35 Grad Celsius. Das ist insofern verwunderlich, als dass das Lenovo IdeaTab A3000-H auf einen Quad-Core-Prozessor setzt, während der direkte Vorgänger noch eine leistungsschwächere Dual-Core-Variante genutzt hat - und wärmer wurde.

Lenovo IdeaTab A3000-H
Vergrößern Lenovo IdeaTab A3000-H
© Lenovo

An einen microSD-Steckplatz hat Lenovo ebenfalls gedacht, was in den Zeiten von Streaming und der Datenclouds keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Für Käufer, die das Tablet auch gerne beruflich nutzen möchten, stellt das Gerät außerdem zwei SIM-Karten-Einschübe bereit. Dual-SIM ist in der Welt der Tablets ein eher selten gesehenes Feature, aber User, welche das Gerät nach dem Arbeitstag auch privat einsetzen möchten, kommt diese Funktion sicherlich entgegen.

Nachteile des Lenovo IdeaTab A3000-H

Die Qualität des Displays ist zwar als sehr gut zu bezeichnen, bei der Auflösung wurde aber der Rotstift angesetzt. 1.024 * 600 Pixel sind nicht mehr zeitgemäß. Schön wäre auch eine längere Akkulaufzeit gewesen. Bei intensiver Nutzung hält das Tablet etwa sieben Stunden durch - und damit nur einen durchschnittlichen Arbeitstag. Weiterhin ist die Qualität der Kamera nur unterer Durchschnitt, insbesondere die stets leicht verschwommene Darstellung disqualifiziert das Gerät als Ersatzmodell für Digitalkameras.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Notebookcheck.com , Notebookinfo.de

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Test-Fazit der Fachmedien

Notebookcheck.com : 'Das vor kurzer Zeit getestete IdeaTab A1000 hat unsere Erwartungen nicht erfüllt. Zwar sollte man von einem Gerät mit einer UVP von 129 Euro keine Wunder erwarten, jedoch gibt es derzeit ähnlich teure Tablets mit besserer Gesamtleistung. Mit dem IdeaTab A3000 merzt Lenovo einige Schwächen des Vorgängers aus und verbaut beispielsweise ein 3G-Modul. Im Gegenzug hat sich die UVP auf 199 Euro erhöht, wobei fraglich ist, ob sich der höhere Preis auch in einem Mehrwert niederschlägt.' ...

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