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Lenovo IdeaTab A1000 Produkteinschätzung

02.11.2013 | 08:05 Uhr

Das Lenovo IdeaTab A1000 wurde als Einsteiger-Tablet konzipiert, das durch Preis, Betriebssystem und geringe Größe überzeugen soll. Kann sich das Lenovo Tablet mit Vergleichsmodellen wie beispielsweise dem Samsung Galaxy Tab 3 7.0 oder dem Acer Iconia B1 messen?

Das 340 Gramm schwere Lenovo IdeaTab A1000, welches zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 129 Euro angeboten wird, verfügt über ein 17,8 Zentimeter großes HD-Display mit einer Auflösung von 1.024 mal 600 Bildpunkten. Auf der Vorderseite des Tablets ist eine Webkamera mit 0,3 Megapixeln eingebaut. Für Audiooptimierung durch verzerrungsfreien Klang soll Dolby Digital Plus sorgen. Eine Akku-Ladung erlaubt achtstündiges Internet-Surfen über WLAN.

Vorteile des Lenovo IdeaTab A1000

Das Lenovo Tablet stellt (unter Verzicht auf besondere technische Leistungen) ein preisgünstiges Einsteigermodell dar. Ein gut ausgeleuchteter Bildschirm sorgt für Erkennbarkeit des Display-Inhaltes auch bei hellem Tageslicht. Aktuelle 3D-Spielchen laufen auf dem Idea Tab A1000 einwandfrei. Der interne Speicher lässt sich mit micro-SD-Karten auf 32 GB verdoppeln. Als Betriebssystem dient Android 4.1.2.

Nachteile des Lenovo IdeaTab A1000

Die Gehäusemaße des Tablets sind größer als diejenigen einiger Vergleichsmodelle. Die Tablet-Ausstattung ist - dem Kaufpreis entsprechend - gering. Der glänzende Bildschirm ist für Fingerabdrücke anfällig und verschlechtert die Bilderkennung bei Einstrahlung von Sonnenlicht. Die Darstellung von Rottönen erfolgt zu blass. Die vom Hersteller aus Kostengründen vorgenommene Einsparung an Prozessorkapazität schlägt sich in einer im Produktvergleich verlangsamten Arbeitsgeschwindigkeit nieder. Anspruchsvolle Videos mit Computeranimationen werden nicht immer fließend angezeigt.

Der Sound fällt durch Höhenlastigkeit und ein leichtes Klirren bei Maximallautstärke auf. Selbst bei guten äußeren Bedingungen benötigt das IdeaTab 1000 mehrere Minuten bis zum Aufbau einer GPS-Verbindung. Auch die Empfangsstärke des WLAN-Moduls ist weniger stark. Angesichts der begrenzten Bildqualität der Frontkamera können Skype-Videotelefonate nur unkomfortabel geführt werden. Der 16 GB große interne Speicher, von dem nur 1,49 GB als Systemspeicher dienen, könnte bei Installierung verschiedener Apps die Verlagerung von Systemprogrammen in den USB-Speicher erforderlich machen. Unter Volllast reicht eine Akkuladung nur für knapp drei Stunden.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Notebookcheck.com , Notebookjournal.de , Cnet.com , pcmag.com

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Test-Fazit der Fachmedien

Notebookcheck.com : 'In Zeiten von immer günstiger werdender Hardware versuchen sich die Hersteller oftmals bei den Preisen zu unterbieten. Infolgedessen kann nicht erwartet werden, dass Bauteile mit gleicher Qualität verwendet werden, wie es bei Tablets für beispielsweise 500 Euro der Fall ist. Zwar funkt das WLAN-Modul des A1000 mit bis zu 300 Mbit/s im heimischen Netz, dafür ist die Empfangsstärke schlecht – genau wie die des GPS-Moduls. Wie ein roter Faden zieht sich die Liste der Abstriche durch unseren Test.' ...

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