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Captiva PAD 10.1 Produkteinschätzung

10.05.2013 | 08:05 Uhr

Der auf diesem Gebiet relativ unbekannte deutsche Hersteller Nexoc will mit dem Captiva PAD 10.1 im Tablet-Markt gegen das Prestigio MultiTab 10.1 oder auch das Lenovo IdeaTab S2110A mitmischen - was dann überraschenderweise auch größtenteils gelingt.

1,5 Gigahertz Taktfrequenz werden von der CPU im Captiva PAD 10.1 geboten, 1 GB Arbeitsspeicher und ein 10,1-Zoll-Bildschirm mit der ungewöhnlichen Auflösung von 1.232 * 800 Pixeln werden ebenfalls im stabilen Gehäuse untergebracht. Insgesamt wiegt das Tablet 650 Gramm und bringt 16 Gigabyte Speicherkapazität mit, die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei günstigen 199 Euro.

Vorteile des Captiva PAD 10.1

Bei diesem Tablet hinterlässt zunächst die Verarbeitung einen guten Eindruck. Die Rückseite aus Aluminium trägt viel zu dem hervorragenden Gefühl in den Händen bei, die Frontseite aus Kunststoff gibt aber ebenfalls wenig Spielraum für Kritik. Weiterhin wird der Käufer mit einem sehr hellen Display belohnt, das trotzdem scheinbar nicht besonders viel Strom aus dem Akku zieht, denn der Energieverbrauch hält sich angenehm zurück. Warm wird das Captiva PAD 10.1 auch fast nirgendwo, so dass es problemlos über längere Zeit in den Händen gehalten werden kann.

Die relativ potente Hardware im Inneren des schlichten Android-Tablets ist auch für eine hohe Anwendungs- und Spieleleistung verantwortlich, denn selbst moderne 3D-Spiele flutschen mit dem bayerischen iPad-Konkurrenten einwandfrei über das Display. Abschließend ist noch positiv festzuhalten, dass das Gerät über eine sehr ausführliche, gedruckte Anleitung verfügt was leider eine Seltenheit geworden ist.

Nachteile des Captiva PAD 10.1

Moderne Technologien wie GPS oder NFC hat Nexoc offenbar nicht für notwendig gehalten. Auch die schwachen Digitalkameras versprühen wenig Grund zur Freude - aber ein Tablet ist andererseits auch kein Fotoapparat. Bluetooth 4.0 wird, obwohl es bei so gut wie allen Konkurrenten zum Standard gehört, auch nicht unterstützt. Eine etwas konfuse Platzierung der Anschlüsse erweckt zu guter Letzt den Eindruck, als hätten die Designer einfach nach Lust und Laune USB-Ports und Co. an den freien Seiten des Tablets platziert.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Notebookcheck.com , Testberichte.de

PC-WELT-Bestenliste: Die besten Tablet-PCs

Test-Fazit der Fachmedien

Notebookcheck.com : 'Eine echte Überraschung: Das Captiva PAD 10.1 bietet für unter 200 Euro ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis: Heller Bildschirm, bessere Anwendungsleistung als die meisten Konkurrenten, spieletauglich und solide gebaut. Dazu bleibt das Tablet kühl und verbraucht wenig Energie.' ...

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