25.12.2012, 08:05

Test - Das meint das Web

Bullman TAB 9 AD Revolution Produkteinschätzung

Bullman TAB 9 AD Revolution ©Bullman

Mit deutscher Ingenieurskunst, Android 4.0 und einem niedrigen Preis will das Bullman TAB 9 AD Revolution das Motorola Xoom 2 und Googles Nexus 7 überbieten - was leider nicht in allen Punkten gelingt.
Ein RockChip RK3066 mit 1,5 Gigahertz Taktfrequenz verrichtet zusammen mit 1GB Arbeitsspeicher seinen Dienst im Bullman TAB 9 AD Revolution. Das Display misst 9,7 Zoll Bildschirmdiagonale und zeigt alle Inhalte in 1.024 * 768 Pixeln an, die Festplatte fasst bis zu 16 Gigabyte Daten. Mit einem Gewicht von etwa 720 Gramm wiegt es etwas mehr als das aktuelle iPad, die unverbindliche Preisempfehlung beträgt allerdings nur 299 Euro.

Vorteile des Bullman TAB 9 AD Revolution

Der deutsche Hersteller vertraut bei der Auflösung auf ein 4:3-Format, was aktuell sowieso bei Tablets gefragt ist und in dieser Geräteklasse einen deutlichen Mehrwert gegenüber dem bei Monitoren verbreiteten 16:9-Format bietet. So eignet sich das Tablet besonders gut für die Darstellung von Webseiten. Weiterhin punktet das Display mit einem sehr hohen Helligkeitswert, so dass das Bullman TAB 9 AD Revolution auch unterwegs eingesetzt werden kann, ohne ständig den Schatten aufsuchen zu müssen.
Der relativ unbekannte Prozessor steht außerdem gegen die schier übermächtige Konkurrenz von NVIDIA gut da, denn Leistungseinbrüche oder dergleichen muss der Nutzer mit diesem Tablet nicht hinnehmen, Android lässt sich jederzeit flüssig bedienen. Abschließend überzeugen die kompakten Abmessungen, denn so kann das Gerät gut in der Hand gehalten werden und zur Not auch in einer Tasche verschwinden.
Nachteile des Bullman TAB 9 AD Revolution
Im laufenden Betrieb wird das TAB 9 sehr warm, was insbesondere dann stört, wenn man mit den stark erwärmten Stellen in Berührung kommt. Die Auflösung ist außerdem nicht mehr zeitgemäß, andere Hersteller schaffen auch in diesem Bildformat inzwischen mehr. Störend ist auch die mangelhafte Treiberunterstützung seitens des Herstellers. Benutzer müssen die passenden Treiber, etwa für die Verbindung des Tablets mit einem PC, auf eigene Faust finden. Des weiteren lässt sich das Tablet leider nicht über den USB-Anschluss laden.
Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Notebookcheck.com, Testberichte.de

Test-Fazit der Fachmedien

Notebookcheck.com: 'Mit dem zweiten Tablet aus dem Hause Bullman versucht der Hersteller im Mittelklasse-Segment weiter Fuß zu fassen und orientiert sich bei den Geräteabmessungen und bei der Displaygröße an Apples iPad. Aus der Kombination von sauberer Verarbeitung und vergleichsweise leistungsstarker Hardware, in Form des RockChip 3066 und der Mali 400 GPU, resultiert eine solide Leistung für den täglichen Gebrauch.' ...
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