01.02.2006, 17:02

Ines Walke-Chomjakov, Martin-Roger Jones

PC-WELT deckt auf: Lexmark manipuliert Bilder (Update!)

Das US-Unternehmen bestätigt das von PC-WELT entdeckte, merkwürdige Verhalten des CD-Brenners, der im Mini-Fotodrucker P450 eingebaut ist. Weitere Tests zeigen, dass das Gerät Bilder nicht nur verändert, sondern sogar beschädigt.
Vor einigen Tagen berichteten wir über den Mini-Fotodrucker P450 von Lexmark, in dem ein CD-Brenner eingebaut ist, der sich höchst sonderbar verhält. Beim Beschreiben einer CD-R teilt er die Fotos in einzelne, maximal 10 MB große Datenblöcke ein und legt für jeden Block eine eigene Session auf der CD an – eine enorme Platzverschwendung. Noch schlimmer: Die Bilder auf der gebrannten CD sind teilweise verändert. Ihre Maße sind verkleinert, zudem fehlen die Exif-Daten. Die Details finden Sie hier.
Nun haben wir von Lexmark eine Stellungnahme für dieses Brennverhalten bekommen. Das US-Unternehmen bestätigte die Einteilung der Daten in meist 8 MB große Blöcke und damit in einzelne Sessions, die auf der CD massig Platz verschwenden. Laut Lexmark liegt das am Multisession-Format selbst, das dem Anwender erlaubt, auf eine CD-R immer wieder neue Fotos zu brennen.
Das stimmt aber nicht: Multisession bedeutet nur, dass die CD-R nach einem Brennvorgang nicht finalisiert ist. Weitere Schreibvorgänge bleiben somit möglich. Es heißt aber nicht, dass jeder einzelne Vorgang nur eine bestimmte Datenmenge umfassen darf und das vorhandene Datenmaterial zerstückelt wird, wie das beim Lexmark P450 der Fall ist.
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