26.09.2011, 08:05

Test - Das meint das Web

Sony Reader PRS-650 Produkteinschätzung

©Sony

Gegen den Kindle: Mit dem Sony Reader PRS-650 greift Sony einmal mehr den führenden eBook-Reader in Form des Amazon Kindle an und kann mit viel Speicherplatz und nur einem wirklichen Nachteil punkten.
Der Sony Reader PRS-650 ist mit einem hochwertigen E-Ink-Display und insgesamt 2.048 Megabyte Speicherplatz ausgestattet, um eBooks, Notizen und Grafiken abzulegen. Per USB-Kabel lassen sich Bücher vom PC aus auf den Reader transferieren, eine eigene Hintergrundbeleuchtung bietet das Gerät nicht. Die unverbindliche Preisempfehlung des Sony Reader PRS-650 beträgt 229€.

Vorteile des Sony Reader PRS-650

Wie bei anderen eBook-Readern kommt auch beim Sony Reader PRS-650 ein E-Ink-Display zum Einsatz, das den Lesekomfort im Vergleich zu herkömmlichen Displays weit übertrifft. Selbst Tablet-PCs mit einem guten IPS-Display – wie etwa das iPad – können mit dieser Technologie nicht mithalten. Die Auflösung von 800 * 600 Pixeln und 16 verschiedene Graustufen reichen aus, um den Eindruck von bedruckten Bücherseiten zu erwecken. Auch bei direkter Sonneneinstrahlung oder extrem ungünstigen Blickwinkeln ist das Bild des Readers sehr gut erkennbar. Der Akku des Sony Reader PRS-650 fällt ebenfalls hervorragend aus: Mehrere Tausend Seiten Lesestoff können die Anwender durchblättern, bevor „nachgeladen“ werden muss. Der japanische Hersteller ließ es sich außerdem nicht nehmen, ein Wörterbuch im Sony Reader PRS-650 zu installieren. Durch bloßes Antippen eines unbekannten englischen Wortes wird sofort die deutsche Übersetzung präsentiert – oder umgekehrt. Zuletzt muss der gewaltige Speicher erwähnt werden, denn das Gerät bietet seinen Käufern zwei Gigabyte Kapazität für eBooks an – bei einem Bedarf von nur wenigen Megabyte pro eBook.

Nachteile des Sony Reader PRS-650

Leider befindet sich im Inneren des Sony Reader PRS-650 kein Modul für den WLAN- oder UMTS-Empfang, so dass ein drahtloser Zugang zu Online-Bibliotheken nicht möglich ist. Gerade bei einem solch portablen Gerät wie einem eBook-Reader wäre das ein großer Vorteil gewesen. Außerdem zeigt die E-Ink-Technik noch immer das altbekannte Verzögerungsproblem, denn an die Reaktionsfreudigkeit von kapazitiven Touchscreens bei Smartphones oder Tablets kommt dieser Reader nicht heran. Aus demselben Grund funktioniert auch die Erkennung von Handschrift nicht perfekt. Buchstaben oder einfache Striche erscheinen immer leicht verzögert.
Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Notebookjournal.de, Netzwelt.de, Ebook-fieber.de

Test-Fazit der Fachmedien

Notebookjournal.de: 'Der Sony Reader PRS-650 gehört zu den konservativeren Readern - und zu den teureren. Es gibt weder WLAN, noch einen Internet-Browser. Zwar besitzt der PRS-650 ein Touchscreen - doch nicht, um nur mit möglichst modern wirkenden Effekten zu glänzen, sondern damit man das machen kann, was man auch im Buch machen kann: Stellen anstreichen.' ...
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