1149813

Pearl Touchlet X3 Produkteinschätzung

14.11.2011 | 11:45 Uhr

Auf den Tablet-Boom reagiert Pearl mit dem Pearl Touchlet X3. Das mit dem Betriebssystem Android ausgestattete Gerät gehört bereits zur zweiten Tabletgeneration, die der Elektronikversender anbietet. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 199,90 Euro. Allerdings wird das Pearl Touchlet X3 derzeit bereits für unter 100 Euro verkauft.

Der resistive TFT-Touchscreen des Pearl Touchlet X3 verfügt über eine Bildschirmdiagonale von 7 Zoll und eine Auflösung von 800 * 480 Pixel mit 16 Millionen Farben. Im Inneren werkelt ein mit 1 GHz getakteter Prozessor. Pearl hat dem Tablet zudem als Arbeitsspeicher 512 MB DDR2-RAM spendiert. Der interne Speicher ist auf 4 GB begrenzt, kann aber durch eine microSD-Karte um bis zu 32 GB erweitert werden. Integriert ist zudem WLAN mit 54 MBit (IEEE 802.11 b/g). Das Pearl Touchlet X3 kann die Audioformate MP3 und WAV wiedergeben und erkennt auch viele gängige Videoformate wie AVI (H.264, DivX), FLV, MKV (H.264, DivX) und VOB (DVD). Am Gehäuse befinden sich als Anschlüsse, 3,5-mm-Audioklinke, mini-HDMI, mini-USB2.0 und ein microSD-Slot.

Vorteile des Pearl Touchlet X3

Das Pearl Touchlet X3 punktet vor allem durch ein geringes Gewicht von nur 345 g und seine kompakten Maße. Angesichts einer Länge von 19,4 cm, einer Breite von 11,5 cm und einer Dicke von 1,6 cm lässt sich das Pearl Touchlet X3 in den meisten (Hand-)Taschen problemlos verstauen. Anders als einige andere Tablets kann das Gerät Webseiten mit Flash problemlos darstellen. Den Testern gefiel auch der reaktionsschnelle Bewegungssensor, der je nach Drehung des Bildschirms fix zwischen Hoch- und Querformat umschaltet. Gerade wenig technikaffine Nutzer können sich zudem über eine ausführliche Anleitung freuen.

Nachteile des Pearl Touchlet X3

Das Äußere des Pearl Touchlet X3 macht wenig her, zumal die Verarbeitung des „Plastikbombers“ schlecht ist und auch billig wirkt. Schon das Einschalten des Gerätes gestaltet sich angesichts des wenig überzeugenden Kippschalters als schwierig. Das mäßige Display spiegelt stark und ist auch recht dunkel. Dadurch lässt sich das Pearl Touchlet X3 bei Sonneneinstrahlung kaum benutzen. Im Praxistest erreichte der verbaute Akku nicht annähernd die angegebene Leistungsdauer von 5 Stunden, sondern war bei normalem Betrieb schon nach etwa 3 Stunden leer.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Notebookjournal.de , Bloggenist.blogspot.com

PC-WELT-Bestenliste: Die besten Tablet-PCs

Test-Fazit der Fachmedien

Notebookjournal.de : 'Für 100 Euro kann und darf man nicht besonders viel erwarten – aber ein funktionierender An/Aus-Schalter hätte es dann schon sein dürfen. Selbst wenn das Problem bei zukünftigen Geräten nicht mehr auftaucht, bereitet vor allem die schlechte Verarbeitung Sorgen: Das Gehäuse knirscht und knackt, und der Rahmen scheint sich von der einen Seite des Geräts abkapseln zu wollen.' ...

0 Kommentare zu diesem Artikel
1149813