29.06.2012, 08:05

Test - Das meint das Web

ODYS Loox Produkteinschätzung

ODYS Loox ©ODYS

Dass die Anschaffung eines Tablets nicht zwangsläufig mit hohen Kosten verbunden ist, stellt ODYS mit der Markteinführung des Loox unter Beweis. Das Gerät arbeitet mit dem Betriebssystem Android in der Version 2.3 ("Gingerbread"). Kann sich das günstige Tablet gegen das Lenovo A1 und das Touchlet X3 behaupten?
Das 333 Gramm schwere ODYS Loox ist ausgestattet mit dem 1,2-GHz-Prozessor ARM Cortex A8, 512 MB Arbeitsspeicher und einer 4 GB großen SSD. Der resistiv arbeitende Touchscreen zeichnet sich durch eine Bildschirmdiagonale von sieben Zoll sowie durch eine Standardauflösung von 800 x 600 Pixel aus. An der Front des Displays befindet sich eine Kamera, die für Videotelefonate genutzt werden kann. Eine Unterstützung für Full-HD (1080p) ist ebenso an Bord wie zwei Mini-USB-Anschlüsse und ein Micro-SD-Kartenslot. Auch der obligatorische Kopfhörerausgang fehlt nicht. Dem Mikrofon hingegen wurde vom Hersteller kein eigener Anschluss spendiert. Über WLAN 802.11 b/g/n kann das ODYS Loox drahtlos mit dem Internet verbunden werden. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 149 Euro.

Vorteile des ODYS Loox

Das Tablet überzeugt durch eine gute Verarbeitungsqualität: Dank eines aus Metall gefertigten Rahmens präsentiert sich das Loox sehr stabil. Das Gehäuse gibt nicht nach, eine Verformung ist schlichtweg nicht möglich. Als Vorteil ist auch der geringe Energieverbrauch des verbauten Prozessors zu werten. Dieser zeichnet sich - im Vergleich zu anderen Modellen dieses Preissegments - durch seine vergleichsweise hohe Taktrate aus. Ebenfalls positiv: Durch die Installation des Android-Betriebssystems steht eine riesige Auswahl der unterschiedlichsten Apps zum Download zur Verfügung, durch die sich das Loox weitestgehend personalisieren lässt.
Nachteile des ODYS Loox
Bei dem ARM Cortex A8 handelt es sich um einen älteren Prozessor, der mit seiner Leistung im Test nicht vollends überzeugen kann. So scheint die Bedienung des Loox ohne Ruckeln und gelegentliche Aussetzer nicht möglich zu sein. Anlass zur Kritik bietet auch das LED-Display: Dieses ist - anders als die meisten Konkurrenzmodelle - resistiver Natur und lässt eine flüssige Eingabe vermissen. Die Helligkeit des Displays ist gering ausgefallen. Negativ fallen auch der geringe Blickwinkel, die schlechte Qualität der Kamera und das Fehlen von Bluetooth oder UMTS auf.
Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Notebookcheck.com, Testberichte.de

Test-Fazit der Fachmedien

Notebookcheck.com: 'Der niedrige Preis macht das Tablet eigentlich nur für diejenigen interessant, die vor dem Kauf ihres ersten Tablets stehen, nicht zu viel Geld ausgeben wollen und noch kein Konkurrenzgerät mit kapazitiven Touchscreen in der Hand gehabt haben. Sobald man einmal mit einem kapazitiven Touchscreen gearbeitet hat, ist es schwer einem resistiven Display noch etwas abzugewinnen.' ...
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