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PC-WELT-Höllennotebook: Der Test

02.12.2013 | 14:15 Uhr |

Noch zwei Wochen läuft die Verlosung: Gewinnen Sie das PC-WELT-Höllen-Notebook. Was der Monster-Laptop kann, erfahren Sie in unserem Test.

Im PC-WELT-Höllennotebook stecken die derzeit besten Komponenten für einen Laptop. Sie sollen das Notebook natürlich zu Höchstleistungen bei 3D- und System-Benchmarks treiben. Ob das gelingt, zeigen unsere ausführlichen Tests.

Das Höllen-Notebook im Test

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PC-WELT-Höllennotebook: Ergebnis im 3D Mark Fire Strike Extreme
Vergrößern PC-WELT-Höllennotebook: Ergebnis im 3D Mark Fire Strike Extreme

3D-Tests: Spielen ohne Kompromisse

Keine Kompromisse beim Spielen: Dieses Versprechen kann das PC-WELT-Höllennotebook halten. Schon in den synthetischen Benchmarks bricht der Monster-Laptop alle Rekorde für Notebooks: Im 3D Mark 11 erreicht er im Performance-Test beispielsweise über 11.000 Punkte. Zum Vergleich: Ein Spiele-Notebook wie das Nexoc G513 für rund 1600 Euro mit dem Haswell-Quadcore Core i7-4700MQ und der Geforce GTX 770M (3 GB Speicher) schafft 5382 Punkte. Viel erschwinglicher als das Höllen-Notebook, aber auch deutlich langsamer ist beispielsweise das Acer Aspire V3-772G für rund 1100 Euro mit Core i7-4702MQ und Geforce GTX 760M (2 GB Speicher): Im 3D Mark 11 erzielt es 3575 Punkte.

Ähnlich überlegen ist unser Spiele-Gigant im 3D Mark: Im Test Cloud Gate ist er mit 21.112 Punkten ebenfalls fast doppelt so schnell wie die Konkurrenten. Alle Test-Ergebnisse finden Sie übrigens im Kasten am Ende des Artikels.

Grafik-Duett: Im Treiber können Sie SLI aktivieren oder abschalten – denn einige wenige Spiele bekommen Probleme mit zwei Grafikkarten
Vergrößern Grafik-Duett: Im Treiber können Sie SLI aktivieren oder abschalten – denn einige wenige Spiele bekommen Probleme mit zwei Grafikkarten

Spiele-Tests: Schnell genug für Action-Shooter

Wie sich diese Ergebnisse in realen Spielen darstellen, zeigen die Tests mit Battlefield 3 und Crysis 3. Mit Ultra-Einstellungen (4x Multi-Sampling Kantenglättung/MSAA, 16x anisotropischer Filter) liefert das Höllen-Notebook in Full-HD-Auflösung beeindruckende 97 Bilder pro Sekunde.

Selbst den ultimativen Härtetest besteht das Notebook: Auch wenn Sie in Crysis 3 alle Einstellungen auf Anschlag drehen (Full-HD-Auflösung, 8x MSAA, Texturauflösung: Sehr hoch, Systemeinstellungen: Sehr hoch) bekommen Sie immer noch 36 Bilder pro Sekunde. Wir haben diese Bildrate mit Fraps in einem Szenario in der Mitte des Spiels gemessen: Deshalb  könnte sie in anderen Spiele-Levels unter die 30-Bilder-Grenze fallen, ab der man normalerweise Ruckeln wahrnimmt. Wenn wir mit praxisnäheren Einstellungen testeten, und 2x SMAA (Subpixel Morphological Antialiasing) aktivieren, erreichte die Maschine wieder absolut ausreichende 59 Bilder pro Sekunde.

Schnelle SSDs im RAID 0: Mehr Speichertempo lässt sich im Notebook kaum erzielen wie der SSD-Benchmark AS SSD zeigt
Vergrößern Schnelle SSDs im RAID 0: Mehr Speichertempo lässt sich im Notebook kaum erzielen wie der SSD-Benchmark AS SSD zeigt

System-Tests: Schnell auch ohne Spiele

Das Zusammenspiel von Quad-Core-CPU, großem Arbeitsspeicher und schnellen SSDs bringt das Höllen-Notebook auch bei anderen Anwendungen als Spielen auf Rekordkurs. Je neuer die Programme, desto mehr profitieren sie übrigens von der Multi-Core-CPU und den großen Arbeitsspeicher. Die schnellen SSDs spüren Sie dagegen immer – egal, ob Sie das Betriebssystem oder Programme starten oder Dateien kopieren. Der SSD-Test AS SSD Benchmark zeigt für den Raid-Verbund eine sequentielle Leserate von über 1,2 GB/s, die Schreibrate liegt bei 1109 MB/s.

In praxisnäheren Systemtests liegt das Notebook ebenfalls an der Spitze: Der Vorteil der Top-Komponenten kommt aber nicht so stark zum Tragen. Im Festplatten-Test des PC Mark 7 beispielsweise hat das Höllen-Notebook rund 19 Prozent Vorsprung gegenüber dem Nexoc G513, das mit einer SSD arbeitet. Im Gesamtergebnis liegen beide dagegen fast gleichauf. Im aktuellen PC Mark 8 schneidet das PC-WELT-Notebook dagegen im Test „Home“ knapp 40 Prozent besser ab als der Konkurrent – was vor allem an der sehr guten Spiele-Performance liegt. Die wird im Test-Szenario „Work“ nicht berücksichtigt, weswegen der Höllen-Laptop hier nur rund 19 Prozent schneller ist.

Eine Seltenheit bei Notebooks: Beim Prozessor aus der Extreme Edition lässt sich der Multiplikator und damit die Taktrate im Bios manuell erhöhen
Vergrößern Eine Seltenheit bei Notebooks: Beim Prozessor aus der Extreme Edition lässt sich der Multiplikator und damit die Taktrate im Bios manuell erhöhen

Übertakten: Noch mehr Tempo  herauskitzeln

Für Tuner und Overclocker sind Notebooks normalerweise uninteressant, weil sie kaum Möglichkeiten zum Hochschrauben der Taktraten bieten. Anders beim Höllen-Notebook: Es ist mit einem Prozessor aus Intels Extrem-Edition-Serie bestückt und bietet deshalb im Bios-Setup zahlreiche Tuning-Möglichkeiten unter „Advance, Performance Option“.

Der Prozessor arbeitet normalerweise mit dem Turbo Mode, übertaktet seine Kerne also abhängig von der Systemlast und der Temperatur selbstständig. Wenn Sie den Turbo Modus ausschalten, können Sie über die Option „Non-Turbo Flex Support“ den Multiplikator für alle Kerne verändern. Interessanter ist die Möglichkeit, für einzelne Kerne den Multiplikator anzuheben unter „Extreme Edition Core Ratio Limits“: Hier lässt sich der maximale Multiplikator abhängig von der Anzahl der Kerne einstellen, die im Einsatz sind. Das Bios bringt dafür Voreinstellungen mit, die von OC LV1 bis LV3 (Overclocking Level) reichen. So können Sie beispielsweise bei Anwendungen, die nur einen Kern nutzen, den Takt dieses Kerns nach oben prügeln.

Wie von einem PC gewohnt, können Sie beim Höllen-Notebook auch den Systemtakt anpassen („Bus Clock“), der sich auf alle Komponenten im Laptop bezieht, also beispielsweise auch auf den SATA-Controller und die PCI-Express-Lanes. Für den Arbeitsspeicher bietet das Bios noch spezielle Übertaktungs-Funktionen unter „Memory Overclocking“.

PC-WELT-Höllen-Notebook

Die Testergebnisse

Grafik-Tests

Ergebnis

3D Mark 11, Performance Test

11.865 Punkte

3D Mark 11, Extreme Test

4695 Punkte

3D Mark Cloud Gate

21.112 Punkte

3D Mark Fire Strike

7939 Punkte

3D Mark Fire Strike Extreme

4101 Punkte

Battlefield 3 (Full-HD, 4x Multi-Sampling Kantenglättung, MSAA, 16x anisotropischer Filter)

97 Bilder pro Sekunde

Crysis 3 (Full-HD, 8x MSAA, Texturauflösung: Sehr hoch, Systemeinstellungen: Sehr hoch)

36 Bilder pro Sekunde

System-Tests

Ergebnis

PC Mark 8 Home

4909 Punkte

PC Mark 8 Work

5013 Punkte

PC Mark 8 Storage

4991 Punkte

PC Mark 7

5924 Punkte

SSD-Tests (AS SSD Benchmark)

Ergebnis

RAID 0: Sequentielles Lesen / Schreiben

1249,80 / 1108,53 MB/s

RAID 0: 4K-Blöcke Lesen / Schreiben

27,11 / 59,18 MB/s

RAID 0: Zugriffszeit Lesen / Schreiben

0,07 / 0,062 ms

mSATA-SSD: Sequentielles Lesen / Schreiben

509,63 / 393,83 MB/s

mSATA-SSD: 4K-Blöcke Lesen / Schreiben

27,18 / 57,29 MB/s

mSATA-SSD:Zugriffszeiten Lesen / Schreiben

0,058 / 0,064 ms

Bildschirm

Ergebnis

Helligkeit / Kontrast

269 cd/qm / 385:1

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