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PC-Cillin 7.51

01.06.2001 | 17:04 Uhr |

Dieser Scanner bietet viel und lässt sich gut bedienen.

Die Software bietet viel und lässt sich gut bedienen, die Standardeinstellungen waren aber mangelhaft.

PC-Cillin 7.51, das sich 180 Tage lang gratis testen lässt, bietet neben Scanner, Virenwächter und Scheduler viele weitere Funktionen, etwa einen Befehlszeilenscanner. Aber: Ohne Registrierung lässt sich die Software nicht nutzen. Und der Anwender wird gezwungen, Notfalldisketten anzulegen.

Die Bedienerführung ähnelt der von Outlook. Alle Funktionen lassen sich über die Symbolleiste ansteuern, das ist übersichtlich. Das manuelle Scannen geht über einen Such-Assistenten - das ist eher umständlich.

Der Scanner übersah bei den ITW-Viren den Michelangelo-Virus (99,59 Prozent). Auch der Virenwächter fand diesen Schädling nicht. Insgesamt lieferte der Wächter mit 89,67 Prozent das schlechteste Ergebnis. Der Grund: Dateien mit den Endungen VBS, HLP und CHM bleiben in der Standardeinstellung unberücksichtigt.

So entgingen dem Wächter alle 42 verseuchten Dateien mit einer dieser Endungen. Sonst wäre der Virenwächter auf eine Erkennungsrate von 98,35 Prozent gekommen. Der Hersteller hat den Mangel aufgrund unserer Testergebnisse in der Nachfolgeversion behoben.

Beim Durchsuchen der Zoo-Viren lieferte PC-Cillin das zweitschlechteste Ergebnis (94,85 Prozent). Etwas aufholen konnte die Software durch das Beseitigen von Makroviren: In den meisten Fällen gab es hier keine Probleme.

Besonderheiten: PC-Cillin bietet Funktionen, die über den Standard hinausgehen - etwa einen Filter, über den sich eine Liste mit unerwünschten Web-Seiten anlegen lässt oder die Kontrolle von Active-X-Programmen auf Websites.

Hersteller/Anbieter

Trend Micro

Telefon

Weblink

www.trendmicro.de/pc-cillin

Bewertung

Betriebssystem

Windows 95, 98, NT 4, 2000

Preis

180 Tage gratis, danach 59 Mark

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