Die deutlichen Verbesserungen können über einige Mängel nicht hinwegtäuschen.

Opera gilt seit Jahren als ernstzunehmende Alternative zum Netscape Navigator und zum Microsoft Internet Explorer.

Im Gegensatz zu seinen Konkurrenten ist das Programm auch in der Version 4.0 sehr klein. Gerade einmal 1,6 MB müssen aus dem Internet geladen werden, um einen funktionstüchtigen Browser zu erhalten. Zu den wichtigsten Neuerungen gehört in der vorliegenden Betaversion die Unterstützung für E-Mails.

Diese können nun nicht mehr nur verschickt, sondern auch von POP3-Servern gelesen werden.

Darüber hinaus verfügt Opera 4.0 über eine ganze Reihe aktueller Sicherheitsfeatures wie 128-Bit-Verschlüsselung, TLS sowie SSL 2 und 3.

Sehr gut gelungen ist die Unterstützung der Cascading Style Sheets, die in Opera 4.0 in der CSS Version 2 implementiert sind. Opera kommt auch mit XML und WML sowie Javascript in der Version 1.3 zurecht.

Im praktischen Einsatz kann die Beta-Version jedoch noch nicht voll überzeugen. DHTML-Code wird etwa falsch dargestellt, Java-Applets lassen sich nicht anzeigen und beim Test mit Javascript 1.2 zeigt Opera keine Reaktion auf die Befehle.

Ärgerlich: Obwohl Opera damit wirbt, sehr wenige Ressourcen zu benötigen, erhielten wir mehrfach die Fehlermeldung, dass die Systemressourcen knapp seien.

Gefallen hat uns die Bedienerführung. Sie enthält eine leistungsfähige Bookmark-Verwaltung und lässt sichbeispielhaft konfigurieren. Die einzelnen Browser-Fenster verfügen jeweils über eine eigene History-Funktion.

Nach 30 Tagen Test muss das Programm für rund 70 Mark gekauft werden.

Hersteller/Anbieter

Opera Software, USA

Telefon

-

Weblink

www.opera.com

Bewertung

Betaversion

Preis

35 Dollar

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