Das Tool nahm sich für die Suche nach Spyware viel Zeit, übersah aber trotzdem viele Dateien. Zudem bietet es nur wenige Einstellmöglichkeiten. Die 30 Dollar für diese Software kann man sich sparen.
Bedienung: Omniquad Antispy bietet kaum Optionen. Die vorhandenen Funktionen lassen sich dafür einfach bedienen. Allerdings verstecken sich die die Log- und Backup-Funktionen in einem Fenster, das sich erst nach dem Suchvorgang öffnet. Die Ergebnisliste lässt sich nicht sortieren. Sie zeigt den Namen der Spyware und die dazugehörige Datei oder den Registry-Wert an. Erwünschte Dateien lassen sich nicht von künftigen Suchen ausschließen. Die Hilfe ist knapp.
Funktionen: In der Standardeinstellung lädt sich das Tool bei jedem Windows- Start automatisch ins Systray und führt alle 60 Minuten einen Suchlauf durch. Der kann bei langsamen PCs und voller Festplatte bis zu einer Stunde dauern – was zu einem permanenten Suchlauf führt. Das Suchintervall lässt sich aber bis auf 999 Minuten hinaufsetzen oder ganz abschalten. Beim manuellen Scan kann man auch einzelne Partitionen oder Verzeichnisse auswählen.
Suche/Reinigung: Die Suche dauerte mit 18 Minuten wesentlich länger als bei den anderen Programmen. Trotzdem fand das Tool nicht alle eingeschleusten Spyware-Dateien. Die Beschreibungen zu gefundenen Dateien waren in den meisten Fällen sehr gut. Allerdings scheinen die Texte nicht von Qmniquad zu stammen, sondern waren oft mit den Texten aus dem Antispyware-Tool Pest Patrol identisch. Auf unsere Nachfrage bei Omniquad, ob dafür eine Genehmigung vorliegt, reagierte der Hersteller nicht.
Schlecht: Obwohl wir vor der Reinigung die Backup-Funktion wählten, legte das Tool keine Sicherung an. Spyware, die beim Löschversuch aktiv war, beseitigte die Software auch bei mehrmaligen Versuchen nicht.
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