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Omnipage Pro 12 Office

02.12.2002 | 13:10 Uhr |

Omnipage Pro 12 ist bei Geschwindigkeit und Erkennung verbessert, in anderen Bereichen aber auch schlechter geworden.

Omnipage Pro 12 ist bei Geschwindigkeit und Erkennung verbessert, in anderen Bereichen aber auch schlechter geworden.

Omnipage Pro 12 Office läuft unter Windows 98SE/ME, NT 4, 2000 und XP. Verbessert wurden vor allem Geschwindigkeit und Erkennungsgenauigkeit. Das überarbeitete Layout bringt Nachteile in der Bedienung mit sich: Funktionen, die man beim Scannen ständig benötigt, sind jetzt schwerer zugänglich.

Weggefallen ist die automatische Numerierung einzulesender Textblöcke. So lässt sich vor der Erkennung nicht mehr kontrollieren, in welcher Reihenfolge das Programm die Textblöcke einliest. Eine Fehlerkorrektur ist erst im Texteditor möglich. Insgesamt macht dies den Arbeitsablauf komplizierter. Auch ist es immer noch nicht möglich, die Layout-Analyse getrennt von der Texterkennung durchzuführen.

Omnipage Pro 12 erkennt 114 Sprachen und verfügt über ein effektives Trainings- und Fehlerkorrekturprogramm. Sehr anspruchsvoll ist die automatische Layout-Analyse, die auch komplizierte Seiten mit Tabellen und Bildern erstaunlich genau analysiert, dann aber oft nicht in der richtigen Reihenfolge einliest. Zumindest Besitzer der Vorversion sollten sich fragen, ob sie für wenig Verbesserungen und einige Verschlechterungen Geld ausgeben möchten.

Alternative: Ebenso leistungsfähig, dazu intuitiver zu handhaben ist Finereader 6 Professionell (PC-WELT 11/2002).

Hersteller/Anbieter

Scansoft

Weblink

www.scansoft.de

Bewertung

Betriebssystem

Windows 98SE/ME, NT 4, 2000 und XP

Preis

499 Euro

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