Ganz nah dran
Olympus SP-590 UZ (Platz 10)
Schärfe, Kontrast und Farbsättigung sind manuell anpassbar. Außerdem können Sie mit der integrierten Rauschminderung das Rauschverhalten der Kamera optimieren. Über das Moduswählrad gelangen Sie in das Menü der Motivprogramme sowie in den Beauty-Modus. Ist Letzterer aktiv, hebt die SP-590 UZ Hauttöne in Porträts hervor und beseitigt Schönheitsfehler wie Pickel oder Flecken im Gesicht. Die 11,8-Megapixel-Kamera besitzt einen HDMI-Anschluss. Allerdings können Sie darüber nur Ihre hochaufgelösten Bilder auf einem HD-Fernseher ausgeben. Die Videofunktion der SP-590 UZ arbeitet nämlich nur mit maximal 640 x 480 Pixeln und 30 Bildern pro Sekunde.
Handhabung: Bei der Olympus SP-590 UZ lässt sich die Gegenlichtkorrektur über einen extra Knopf zuschalten. Im Test funktionierte das Feature sehr gut und beschränkte sich tatsächlich hauptsächlich auf die dunklen Bildbereiche. Gut gelöst: Möchten Sie den Blitz einsetzen, müssen Sie ihn manuell per Knopf aufklappen lassen. So kann es nicht passieren, dass ungewolltes Blitzlicht eine Aufnahme stört. Die Blitzmodi wählen Sie über das Bedienkreuz.
Bildqualität: Bleiben bei der Ausstattung nahezu keine Wünsche offen, sieht es mit der Bildqualität der Bridge-Kamera etwas anders aus. Bei kurzer und langer Brennweite ließ die Auflösung der SP-590 UZ zum Bildrand hin stark nach, so dass wir einen nur ausreichenden mittleren Wirkungsgrad ermittelten. Hinzu kommt, dass die Kamera bereits bei ISO 200 starkes Bildrauschen produzierte. Hier sollten Sie also die oben genannte Rauschminderung nutzen. Das 26fach-Zoomobjektiv verzeichnete im Weitwinkel deutlich. Bei langer Brennweite waren die Bildränder - vor allem die Ecken - um 0,9 Blenden dunkler als die Bildmitte, was etwas zu viel ist. Dafür war der Dynamikumfang hoch.

