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Olympus PEN E-PM1 im Test

29.09.2011 | 10:00 Uhr |

Waren die bisherigen PEN-Modelle höchstens in Silber, Weiß oder Schwarz erhältlich, wagt sich Olympus bei der PEN E-PM1 in neue Farbgefilde vor: Die kompakte Systemkamera ist zusätzlich in Braun, Rosa-Metallic oder Violett erhältlich. Lesen Sie den PC-WELT-Test.

Mit der PEN E-PM1 bringt Olympus das derzeit kleinste Mitglied seiner Systemkamerafamilie - daher hört sie auch auf den Namen PEN Mini. Neben einer abgespeckten Ausstattung ist sie auch deutlich günstiger als ihre aktuellen Schwestermodelle PEN E-PL3 und E-P3.

Kaufberatung Systemkameras

Bildqualität der Olympus PEN E-PM1

Bei kurzer und langer Brennweite verlief die Auflösung der Olympus PEN E-PM1 sehr gleichmäßig und ließ zum Bildrand hin kaum nach. Allerdings waren die Messwerte etwas zu niedrig. Bei mittlerer Brennweite war das Testergebnis dann zwar deutlich höher. Dafür stieg die Auflösung aber erst etwas an, um dann zum Bildrand hin wieder nachzulassen. Insgesamt ergab das einen ausreichenden Wirkungsgrad, der umgerechnet einer Auflösung von 4,3 Megapixeln entspricht.

BILDQUALITÄT

Olympus PEN E-PM1

Wirkungsgrad / gemessene Auflösung

59,60 % / 4,3 Megapixel

Bildrauschen: bei ISO 64 / 80 / 100 / 200 / 400 / 800 / 1600 / 3200 / 6400

- / - / - / 2,89 / 2,88 / 2,85 / 3,54 / 4,42 / 6,05

Darstellbare Blendenstufen Eingangsdynamik) / Helligkeitsstufen Ausgangsdynamik)

8,5 / 242

Scharfzeichnung

31,6

Randabdunklung: Weitwinkel / Normal / Tele

0,8 / 0,8 / 0,7 Blenden

Verzeichnung: Weitwinkel / Normal / Tele

-1,3 / 0,3 / 0,2 %

Das Rauschenverhalten der Olympus PEN E-PM1 war vorbildlich: Auch bei hoher Lichtempfindlichkeit produzierte die Systemkamera kaum Bildfehler. Auch die Eingangsdynamik war hoch - die Olympus PEN E-PM1 verliert also auch bei kontrastreichen Motiven keine Details in den hellen und dunklen Bildbereichen. Dafür war die Ausgangsdynamik nur ausreichend, da das Olympus-Modell Probleme bei der Darstellung von tiefem Schwarz hat.

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Ausstattung der Olympus PEN E-PM1

Die Olympus PEN E-PM1 kostet im Vergleich zur PEN E-PL3 etwa 100 Euro weniger, zur E-P3 sogar 400 Euro weniger. Das macht sich natürlich in der Ausstattung bemerkbar: So ist der Bildschirm der Olympus PEN E-PM1 weder aufklappbar wie bei der E-PL3, noch so hochauflösend wie bei der E-P3. Außerdem fehlt ihr (wie auch der E-PL3) der eingebaute Blitz, den die E-P3 bietet. Immerhin legt Olympus als Ausgleich einen Aufsteckblitz bei.

AUSSTATTUNG

Olympus PEN E-PM1

Objektiv: Modell / Vergrößerungsfaktor / Brennweite

M.Zuiko Digital 14-42mm 1:3.5-5.6 II R / 3fach / 14 bis 42 Millimeter

Sucher

nein

Bildstabilisator

mechanisch

Bildschirm: Größe / Auflösung / verstellbar

7,62 Zentimeter / 0,46 Megapixel / nein

Blendenvorwahl / Zeitvorwahl

ja

Anschlüsse

USB, HDMI

Anzahl Motivprogramme / Nahbereich ab

26 / 25 Zentimeter

Serienbildfunktion / Videofunktion

5,5 Bilder pro Sekunde / 1920 x 1080 Bildpunkte (30 Bilder pro Sekunde)

Handhabung der Olympus PEN E-PM1

Die Olympus PEN E-PM1 ist die bisher leichteste Wechselobjektivkamera. Trotz ihres komprimierten Gehäuses liegt sie sehr gut in der Hand, und auch die Bedienung klappte einwandfrei. Besonderes Lob wurde auch dem Autofokus zuteil, der im Vergleich zu Vorgängermodellen schneller und flexibler reagierte.

Die schnellste SD-Karte mit 8 GB

HANDHABUNG

Olympus PEN E-PM1

Bedienung und Menüstruktur

einfach

Abmessungen L x B x H), Gewicht

110 x 64 x 34 Millimeter / 375 Gramm

Arbeitsgeschwindigkeit

sehr schnell

Qualität Bildschirm

sehr scharf

Handbuch: ausführlich / deutsch / gedruckt / als PDF

ja / ja / ja / ja

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