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Olympus PEN E-P3 im Test

10.08.2011 | 10:00 Uhr |

Die E-P3 ist das neue Flagschiff der PEN-Reihe von Olympus, und das sieht man der Systemkamera auch an: Das klassisch-eckige Gehäuse wird durch den versenkbaren Blitz nicht gestört, und die Chrom-Linien wirken sehr edel. Ob auch die Technik überzeugen konnte, verrät der Test.

Olympus fährt bei der PEN E-P3 ganz auf der Retro-Linie: Als wäre das schlichte schwarze Gehäuse nicht schon genug, können Sie den "Leica-Look" mit dem anschraubbaren Handgriff in Lederoptik noch verstärken. Wie bereits von der PEN E-PL1 und E-PL2 gewohnt, ist auch die E-P3 mit integriertem Blitz ausgestattet. Dieser poppt auf Knopfdruck weit nach oben, damit das Objektiv keinen Schatten wirft.

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Bildqualität

Die Olympus PEN E-P3 erzielte hervorragende Ergebnisse bei den Rauschmessungen. Selbst bei ISO 6400 blieben die Bildfehler vernachlässigbar. Auch die Eingangsdynamik war sehr hoch, so dass die Systemkamera auch konstrastreiche Motive abbilden kann, ohne dass Lichter überstrahlen oder Schatten absaufen. Dafür war die Ausgangsdynamik, also die Anzahl der Helligkeitsstufen, die eine Kamera zwischen den hellsten und dunkelsten Bildbereichen produzieren kann, nur ausreichend.

Auflösungsmessung der Olympus PEN E-P3
Vergrößern Auflösungsmessung der Olympus PEN E-P3

Der Wirkungsgrad war befriedigend. Letzteres lag vor allem daran, dass die Messungen bei kurzer, mittlerer und langer Brennweite etwas zu weit auseinander langen. Immerhin verliefen sie im Weitwinkel- und im Telebereich bis zum Bildrand hin nahezu konstant. Die Randabdunkelungen mit dem Kit-Objektiv waren allerdings recht stark.

BILDQUALITÄT

Olympus PEN E-P3

Wirkungsgrad / gemessene Auflösung

63,80 % / 5,1 Megapixel

Bildrauschen: bei ISO 200 / 400 / 800 / 1600 / 3200 / 6400

2,86 / 2,93 / 2,85 / 3,62 / 4,62 / 6,04

Darstellbare Blendenstufen Eingangsdynamik) / Helligkeitsstufen Ausgangsdynamik)

8,6 / 242

Scharfzeichnung

23,4

Randabdunklung: Weitwinkel / Normal / Tele

0,7 / 0,8 / 0,7 Blenden

Verzeichnung: Weitwinkel / Normal / Tele

-1,2 / 0,2 / 0,2 %

Ausstattung

Der Bildschirm der Olympus PEN E-P3 ist mit 610 000 Bildpunkten sehr hoch aufgelöst. Darüber hinaus ist er berührungsempfindlich und dank OLED-Technik besonders kontrastreich und scharf. Im Videomodus arbeitet die Systemkamera mit der Full-HD-Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten und 30 Bildern pro Sekunde. Der Bildstabilisator sitzt im Kameragehäuse, so dass Sie den verwacklungsschutz unahängig vom Objektiv nutzen können.

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AUSSTATTUNG

Olympus PEN E-P3

Objektiv: Modell / Vergrößerungsfaktor / Brennweite

M.Zuiko Digital 14-42mm 1:3.5-5.6 II R / 3,0fach / 14 bis 42 Millimeter

Sucher

nein

Bildstabilisator

mechanisch

Bildschirm: Größe / Auflösung / verstellbar

7,62 Zentimeter / 0,61 Megapixel / nein

Blendenvorwahl / Zeitvorwahl

ja

Anschlüsse

USB, HDMI

Anzahl Motivprogramme / Nahbereich ab

31 / 25 Zentimeter

Serienbildfunktion / Videofunktion

17 Bilder pro Sekunde / 1920 x 1080 Bildpunkte (30 Bilder pro Sekunde)

Handhabung

Der Autofokus der Olympus PEN E-P3 war beeindruckend: Obwohl bei Kontrast-Autofokussystemen das technikbedingte "Pumpen" mehr oder weniger viel Zeit kostet, ist dies bei der E-P3 nicht der Fall. Die Bedienung der Systemkamera per Touchdisplay funktionierte tadellos - Olympus hat das Menü überarbeitet und die Schrift lesbarer gemacht. Dennoch hat die Bedienung der Olympus PEN E-P3 einen Nachteil: Mit 493 Gramm inklusive Objektiv, Akku und Speicherkarte ist die Systemkamera ein ganz schöner Brocken. Im Vergleich zu den Vorgängermodellen hat sie jedoch ordentlich abgespeckt.

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HANDHABUNG

Olympus PEN E-P3

Bedienung und Menüstruktur

noch einfach

Abmessungen L x B x H), Gewicht

122 x 69 x 34 Millimeter / 493 Gramm

Arbeitsgeschwindigkeit

sehr schnell

Qualität Bildschirm

kontrastreich und scharf

Handbuch: ausführlich / deutsch / gedruckt / als PDF

ja / ja / ja / ja

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