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Olympus Mju 700

14.02.2006 | 14:00 Uhr |

Die hübsche und einfach zu bedienende Kamera eignet sich zwar für Schnappschüsse. Wer jedoch Wert auf Details und Kontrast legt, sollte sich anderweitig umsehen. Der Preis ist für die Leistung okay.

Testbericht

Bildqualität: Die Kamera hatte eine sehr ungleichmäßig hohe Auflösung, die bei langer Brennweite zum Rand hin um etwa 15 Prozent abfiel. Bei mittlerer Brennweite verlor sie sogar um rund 50 Prozent, während im Weitwinkel die Auflösung zum Bildrand hin erst zu- und dann wieder abnahm. Hinzu kommt ein nur mittelprächtiger Dynamikumfang. Immerhin arbeitete die Schafrzeichnung sehr gut und auch Bildrauschen fanden wir kaum.
Ausstattung: Die Mju 700 ist dank ISO-Werten bis 2500 (bei 3-Megapixel-Auflösung) und einem sehr hellen Display speziell aufs Knipsen bei schlechten Lichtverhältnissen getrimmt. Ferner stehen viele Motivprogramme zur Auswahl. Neben dem internen Speicher gibt's einen XD-Picture-Slot.
Besonderheiten: Die Kandidatin ist spritzwassergeschützt und besitzt einen Verwacklungsschutz, der sich über das Bedienrad wählen lässt.

Fazit: Aufgrund der Mängel in der Bildqualität eignet sich die Kamera zwar für Schnappschüsse. Wer jedoch Wert auf exakte Details und guten Kontrast legt, sollte sich anderweitig umsehen. Dennoch: Die Mju 700 ist sehr hübsch und einfach zu bedienen.

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