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Oki C5600n

16.05.2006 | 13:00 Uhr |

Ein Farblaserdrucker für Anwender, die zwar in erster Linie schwarzweiß drucken, aber auch bei Farbe auf Geschwindigkeit setzen. In jedem Fall ist der Drucker interessant, wenn Banner selbst hergestellt werden sollen.

Besonderheit: Der Farblaser bedruckt nicht nur das gewohnte A4-Format, sondern verarbeitet auch Banner-Papier bis zu einer maximalen Länge von 1,20 Metern. Zum Entwerfen geeigneter Vorlagen liefert der Hersteller praktischerweise ein Hilfsprogramm mit.

Ausstattung: Überhaupt ist der C5600n so üppig mit Zusatztools versehen, wie wir es sonst eher vom Tintenstrahlbereich kennen. So liegt dem Drucker beispielsweise Software zur Farbkorrektur oder auch zum Anpassen von Internetseiten auf das A4-Format bei.

Tempo: Im Test legte das Modell flott los. Unser 20-seitiger Grauert-Brief war mit 46 Sekunden schnell abgearbeitet. Gleichzeitig gönnte sich das Gerät auch im Farbdruck keine Verschnaufpause. So fiel das letzte Blatt unseres 12-Seiters aus Acrobat bereits nach 50 Sekunden ins Ausgabefach.

Qualität: Die Stärke des Druckers lag im Zeichnen feiner Linien, was insbesondere bei Grafiken deutlich wurde. Aber auch die Buchstabenschärfe profitierte, denn Tonerspritzer waren selten und die Ränder selbst recht glatt. Das zeigt die Abbildung eines nur 4 Punkt kleinen Textteils, den wir mit der Spezialkamera unserer Schwesterzeitschrift tecchannel aufgenommen haben. Ob es an der neuen Tonergeneration lag oder an den nunmehr möglichen variablen Punktgrößen, ist schwer zu sagen, jedenfalls überzeugten die leuchtenden Farben und weichen Übergänge des C5600n. Allerdings überzeichnete das Gerät den Kontrast, wenn wir im Treiber die Funktion "Fotomodus" aktivierten.

Verbrauch: Wir errechneten für das Schwarzweiß-Blatt 1,4 Cent, für die Farbseite 9,4 Cent. Das ist durchaus nicht verschwenderisch.

Fazit: Der stabil gebaute Drucker eignet sich in erster Linie für flotten und hochwertigen Schwarzweißdruck. Gleichzeitig liefert er ordentliche Ergebnisse in Farbe bei vertretbaren Kosten pro Seite. Dank Ethernet-Anschluss empfiehlt er sich für Arbeitsgruppen, trotzdem er in der Anschaffung nicht gerade günstig ist.

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