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Oki C3300n

09.10.2006 | 12:20 Uhr |

Für einen Farblaserdrucker von Oki ist der C3300n kompakt gebaut. Allerdings zeigte unser Test, dass das größte Talent des Geräts weniger im Farbbereich als bei der Ausgabe von Texten liegt.

Ausstattung: Der Farblaserdrucker beschränkt sich aufs Wesentliche. Bemerkenswert ist nur der Ethernet-Anschluss, über den er sich aus dem Netz ansteuern lässt. Als Druckersprache nutzt das Gerät GDI.

Handhabung: Im Druckertreiber fehlt "Folie" in der Auswahl an Druckmedien. Wir testeten den Foliendruck trotzdem und raten davon ab, da das Ergebnis mehr als bescheiden ausgefallen ist.

Verbrauch: Die Befüllung der Tonerkassetten ab Werk reicht gerade einmal für 500 Seiten aus (bei 5 Prozent Deckung pro Farbe). Eine magere Kapazität, die sich beim Nachkauf zwar auf Kassetten mit einer Reichweite von 1000 Seiten pro Farbe steigern lässt, was aber auch nicht gerade üppig ist. Kein Wunder, dass die Seitenpreise mit 3,6 Cent für das schwarzweiße und 14,5 Cent für das farbige Blatt nicht als günstig zu bezeichnen sind.

Qualität: Die Stärke des Oki-Modells lag eindeutig im Textdruck. Scharfe Buchstabenränder, die noch dazu nahezu frei von störenden Tonerspritzern waren, garantieren eine gute Lesbarkeit. Das zeigt auch unsere Nahaufnahme eines nur 4 Punkt kleinen Textteils, den wir mit der Spezialkamera unserer Schwesterpublikation Tecchannel geschossen haben. Dagegen fielen unsere farbigen Testdrucke zum Teil recht dunkel aus, wenn auch die Farben in sich harmonisch waren.

Tempo: Mehrseitige Farbdokumente arbeitete das Gerät flott ab. Bei Texten erhielten wir solide Ergebnisse.

Fazit: Ein Einsteigermodell, das in erster Linie für den Textdruck gedacht ist, den es sauber beherrscht. Der gelegentliche Farbdruck ist zwar möglich, allerdings ein nicht gerade billiges Vergnügen.

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