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Odys Slim X6

15.05.2006 | 13:00 Uhr |

Der Speicherkartenslot ist bei dieser Kamera mit einem Gummideckel verschlossen. Dieser ist zwar nicht so leicht zu öffnen, kann aber dennoch Staub in den Slot lassen.

Testbericht

Bildqualität: Die Kamera interpolierte derart stark, dass wir einen Wirkungsgrad von weit über 100 Prozent ermittelten. Das deutet sehr auf Artefakte hin, was der hohe Rauschwert prompt bestätigte. Dennoch arbeitete die Scharfzeichnung tadellos. Die Testbilder wurden von der Bildmitte zum Rand um 1,2 Blenden dunkler, was schlecht ist. Auch erzielte die Kamera eine inakzeptable Eingangsdynamik. Die Ausgangsdynamik war immerhin mittelprächtig. Hinzu kommt, dass helle Bereiche sehr schnell grell werden. Kunstlichtbilder mit Auto-Weißabgleich erwiesen sich als ebenfalls zu hell.
Ausstattung: Das große 2,5-Zoll-Display ersetzt den optischen Sucher. Es gibt keine Motivprogramme, nicht einmal einen Makromodus. Dafür stehen vier Optionen für den Weißabgleich, eine Belichtungskorrektur und zwei Farbeffekte (Schwarzweiß und Sepia) zur Auswahl.

Fazit: Die Kamera hatte eine nur befriedigende Bildqualität, was dem Preis nicht angemessen ist. Auch die Ausstattung ist nicht gerade berauschend. Dafür sieht die Kandidatin hübsch aus und ließ sich einfach bedienen.

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