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Objekte drucken

Up! Personal Portable 3D Printer im Test

09.07.2012 | 09:26 Uhr |

Dreidimensionale Gegenstände zu drucken, ist voll im Trend. Der Up! Personal Portable 3D Printer muss im Praxistest beweisen, wie gut das schon gelingt.

Ein 3D-Drucker baut dreidimensionale Objekte aus Kunststoff. Das ist kein Scherz, sondern schwer im Kommen. Im Internet finden sich zahlreiche Communities, in denen sich die Mitglieder über jedes Detail austauschen - vom Entwerfen der Objekte als STL-Datei über das beste Druckmaterial bis zum Austausch besonders gut gelungener Objekte. Die Drucker sehen meist aus, als wären sie der Bastlerecke entsprungen. Nicht selten sind einige Kunststoffteile am Gerät tatsächlich ausgedruckt – ein Zeichen dafür, dass die Massenproduktion noch nicht begonnen hat.

Der Up! arbeitet nach dem FDM-Verfahren

Am weitesten verbreitet ist das Fused-Depositing-Modeling (FDM). Hier kommt geschmolzener Kunststoff zum Einsatz. Er wird Schicht für Schicht übereinander gelegt, bis das Objekt fertig ist. Es gilt als das günstigste Verfahren, um 3D-Gegenstände zu erstellen. Wir haben eine Übersicht mit gängigen 3D-Druckern zusammengestellt, die zeigt, wie viele Modelle inzwischen zur Auswahl stehen, was sie kosten und wo Sie sie kaufen können.

Hersteller

Modellserie

Geräteart

Preise

Internetadresse

Händler in Deutschland

3D-Systems

Cube 3D Printer

Fertiggerät

ab 1300 Dollar

http://cubify.com/cube/, www.3dsystems.com/

-

Bits from Bytes

Rapman / 3D Touch

Bausatz / Fertiggerät

ab 1220 bzw. 3500 Euro

www.bitsfrombytes.com

www.nodna.com

Delta Micro Factory Corporation

Up! Personal Portable 3D Printer

Fertiggerät

ab 1700 Euro

www.pp3dp.com

www.nodna.com

Delta Micro Factory Corporation

UP! Mini

Fertiggerät

noch unklar; Verkaufsstart: vorr. Ende Juni 2012

www.pp3dp.com

www.schule-trifft-technik.de/

Fab Fabbster

Fabbster

Bausatz

ab 1400 Euro

www.schule-trifft-technik.de/

www.schule-trifft-technik.de/

Felixprinters

Felix 1.0

Bausatz

ab 900 Euro

www.felixprinters.com

-

German Reprap Foundation

Protos

Bausatz

ab 800 Euro

https://shop.grrf.de

https://shop.grrf.de

GLI Concept 

Shapercube

Bausatz

ab 1200 Euro

http://reprapsource.com/de

http://reprapsource.com/de

Make Mendel

Orca / Rapidbot

Bausatz / Bausatz

ab 900 Euro

www.makemendel.com

www.nodna.com

IRapid

IRapid

Fertiggerät

noch unklar; Verkaufsstart: vorr. August 2012

www.irapid.de

www.irapid.de

Makerbot Industries

Replicator / Thing-O-Matic

Bausatz

ab 1680 Euro bzw. 1100 Dollar

http://store.makerbot.com

www.hafners-buero.de/bauwesen

Ultimated Ltd.

Ultimaker

Bausatz

ab 1200 Euro

https://shop.ultimaker.com/

-

Die Begeisterung für den 3D-Druck ist so groß, dass wir uns einen Vertreter ins PC-WELT-Testlabor geholt haben. Wir haben uns für ein Einsteiger-Gerät in den 3D-Druck entschieden – den Up! Personal Portabel 3D Printer des chinesischen Herstellers Delta Micro Factury Corporation, der sich in Deutschland über www.noda.com beziehen lässt. Beim Up! handelt es um ein Fertiggerät, das im Gegensatz zu anderen 3D-Druckern nicht als Bausatz geliefert wird, den der Anwender erst zusammensetzen muss, um ihn betriebsfertig zu machen. Der Up! baut Gegenstände in einer maximalen Größe von 14 x 14 x 13,5 Zentimetern (Breite x Tiefe x Höhe) und kostet rund 1800 Euro.

Der Up! Personal Portabel 3D Printer:
Lieferumfang
Vergrößern Der Up! Personal Portabel 3D Printer: Lieferumfang

Für das Geld erhält der Anwender nicht nur den Drucker selbst, sondern auch 1,5 Kilogramm des Kunststoffs ABS (Acrynitril-Butadien-Styrol). Er ist auf einer Spindel als Faden aufgewickelt. Dazu legt der Anbieter einen Werkzeugsatz bei, der unter anderem einen Heber enthält, um den fertig gedruckten Gegenstand von der Plattform zu lösen. Außerdem finden sich Handschuhe und Werkzeuge zum Nachbearbeiten im Lieferumfang.

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