Feuerrotes Spielmobil: Toshiba Qosmio X300 Beim Toshiba-Notebook ziehen das Flammenmuster auf dem Gehäuse und die roten LEDs sofort die Blicke auf sich. Den glanzlackierten Deckel zieren beispielsweise unterschiedliche Rottöne, den Rahmen hat Toshiba dunkelrot gestaltet. Hinter dem Einschaltknopf, den Sensortasten, den Status-LEDs und der Oberkante des Touchpads sitzen ebenso rote LEDs wie links und rechts oberhalb der Tastatur.
Als 3D-Chip kommt der Geforce 9700M GTS zum Einsatz: Damit laufen selbst anspruchsvolle DirectX9-Spiele in der maximalen Displayauflösung von 1440 x 900 Bildpunkten ruckelfrei - sofern man auf Kantenglättung verzichtet: World in Conflict beispielsweise rannte mit 42 Bildern pro Sekunde. Bei älteren DX9-Spielen wie F.E.A.R. kann man die Kantenglättung problemlos aktivieren. Für DX10 reicht es dagegen nicht: World in Conflict war in hoher Detailstufe erst bei 1024 x 768 Bildpunkten mit 24 Bildern pro Sekunde spielbar.
Fazit: Ideal für Spieler, deren Notebook nicht nur schnell, sondern auch auffällig sein muss. Für flüssiges Spielen mit DX10-Effekten in hoher Auflösung ist es zu langsam. Aber abgesehen von der Rechenleistung und dem Design fällt das Qosmio X300-11L nicht positiv auf - und ist deshalb für Anwender, die darauf verzichten können, deutlich zu teuer.
Ausführlicher Testbericht:Toshiba Qosmio X300
Übertaktbare Lichtorgel: Asus G71V Der Deckel ist in Schwarz gehalten und mit Glanzlack versehen, Tastatur und Handballenauflage sind von einem roten Rahmen umfasst. Abwechslungsreiches Farbenspiel bieten auch die LEDs an der Gehäusefront, die je nach Systemlast grün oder rot leuchten, die blauen Touchtasten und Status-LEDs sowie blinkende Seitenstreifen am Displaydeckel. Rhythmus und Farbe der Leuchtorgie kann man über das Tool Direct Console kontrollieren.
Die Quad-Core-CPU im Asus G71V macht mächtig Dampf bei Standard-Anwendungen - im Sysmark 2007 schaffte das Notebook beispielsweise hervorragende 146 Punkte. Da fragt man sich, warum Asus nicht auch bei der Grafikkarte zum Besten gegriffen hat: Statt eines High-End-Modells sitzt nur eine Geforce 9700M GT im Spiele-Notebook. Seine 3D-Leistung reicht gerade aus, um DX9-Spiele in der maximalen Displayauflösung von 1920 x 1200 Bildpunkten ruckelfrei darzustellen: Bei World in Conflict sind 28 Bilder pro Sekunde drin, bei älteren Spielen wie F.E.A.R. reicht es sogar noch mit aktivierter Kantenglättung zu 25 Bildern pro Sekunde. Unter DirectX-10 packte der Grafikchip höchstens 1024 x 768 Bildpunkte: Bei World in Conflict erzielte er 26 Bilder pro Sekunde, bei Crysis muss man sogar auf mittlere Details zurückschalten um in dieser Auflösung spielbare 34 Bilder pro Sekunde zu bekommen.
Bei den Spielen hilft übrigens auch die Übertaktungsfunktion nicht weiter, die Asus dem G71V spendiert: Per Knopfdruck kann man den Front-Side-Bus-Takt um vier (Turbo) beziehungsweise neun Prozent (Extreme Turbo) erhöhen, was den CPU-Takt auf 2,63 respektive 2,75 GHz bringt. In CPU-lastigen Tests wirkt sich diese Takterhöhung auch in höherer Leistung aus - in Spielen bleibt das Overclocking ohne messbaren Einfluss.
Fazit: Beim Rechentempo macht dem Asus G71V kein Notebook etwas vor. Gleiches gilt für die Ausstattung. Spieler wären aber mit einer leistungsfähigeren Grafikkarte statt des Vierkernprozessors besser bedient gewesen.
Ausführlicher Testbericht:Asus G71V
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