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Toshiba Tecra A11-19E im Test

Montag den 06.06.2011 um 10:15 Uhr

von Thomas Rau

Das Toshiba Tecra A11 will ein echtes Arbeitstier sein. Kann das Business-Notebook mit 15,6-Zoll-Bildschirm im Test überzeugen?
Im Test: Toshiba Tecra A11-19E
Vergrößern Im Test: Toshiba Tecra A11-19E

Aufregend sieht das Tecra A11 nicht aus. Dafür erfüllt es auf den ersten Blick alle Ansprüche an ein Business-Notebook: Das Gehäuse ist stabil verarbeitet, die Scharniere halten den Bildschirm sicher in Position, Deckel, Handballenablage und Bildschirmoberfläche sind matt statt glänzend.

Geschwindigkeit

In den Tempo-Tests war das Toshiba Tecra A11-19E rund zehn Prozent langsamer als aktuelle Sandy-Bridge-Notebooks mit einem Core i5. Gut für ein Office-Notebook: Gerade bei Büroanwendungen machte sich die schnelle Festplatte positiv bemerkbar. Für 3D-Spiele ist es das Tecra A11 nicht geeignet: Das darf man einem Business-Notebook nicht vorwerfen. Eher zu kritisieren ist, dass es keinen USB 3.0-Anschluss hat, und sich deshalb die Datenübertragung an eine externe Festplatte ziemlich hinzieht.

Geschwindigkeit Messergebnisse
Startzeit 77 Sekunden
Geschwindigkeit bei Büro-Programmen 99 Punkte
Geschwindigkeit bei Multimedia-Programmen 126 Punkte
Geschwindigkeit bei 3D-Spielen 450 Punkte
Brenndauer CD / DVD / Blu-ray (Minuten) 10:02 / 5:00 /
Kopie von DVD auf Festplatte (Minuten) 10:44
USB-Anschlüsse: Lese- / Schreibrate 27,0 / 19,9 MB/s

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Ausstattung

Abgesehen von einem USB-3.0-Port findet sich so ziemlich jeder Anschluss am Tecra A11: Das beginnt beim uralten, für viele Business-Anwendungen aber immer noch unverzichtbaren seriellen Port über vier USB-2.0-Anschlüsse, von denen einer auch E-SATA-Geräte entgegennimmt, bis zu einem Mini-Displayport für einen externen Monitor. Einen Docking-Anschluss besitzt das Tecra A11 ebenso wie einen Fingerabdruckleser, der zwischen den Tasten des Touchpad sitzt. Auch beim Netzwerk gehen beide Test-Daumen hoch: Gigabit-LAN, Bluetooth und WLAN ist alles dabei – letzteres kann auf 2,4- oder 5-GHz-Frequenz funken. Einziger Kritikpunkt: Die Festplatte ist nicht besonders groß – aber auch das ist bei Business-Notebooks so üblich.

Bildschirm

Der Bildschirm mit einer Auflösung von 1366 x 768 Bildpunkten ist weder übermäßig hell noch besonders konstraststark. Für das gut beleuchtete Büro reicht es aber vollkommen aus, auch unterwegs kann man dank der entspiegelten Oberfläche mit dem Tecra A11 arbeiten.  

Bildschirm Messergebnisse
Helligkeit 181 cd/m²
Helligkeitsverteilung 79 %
Kontrast 375:1
Entspiegelung hervorragend

Mobilität

Im Akkubetrieb hielt das Toshiba Tecra A11 knapp über vier Stunden durch – das ist okay, aber keine Glanzleistung. Die meisten Sandy-Bridge-Notebooks arbeiten sparsamer. Toshiba hat überdies keinen größeren Akku im Angebot, der dem Tecra A11 zu mehr Ausdauer verhelfen würde.

Mobilität Messergebnisse
Akkulaufzeit 4:02 Stunden
Gewicht: Notebook (mit Akku) / Netzteil 2,58 / 0,42 Kilogramm

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Umwelt & Tastatur

Auch unter Last blieb das Tecra A11 im Test angenehm kühl. Das ist positiv - allerdings muss dafür der Lüfter kräftig ran: Er war bis zu 2,3 Sone laut, das ist für ein Business-Gerät nicht akkzeptabel.
Die Tastatur mit Ziffernblock war angenehm stabil eingebaut. Druckpunkt und Hub überzeugten – so muss es bei einem Business-Notebook sein.

Umwelt + Gesundheit Messergebnisse
Betriebsgeräusch: geringe /hohe Last 0,9 / 2,3 Sone
Stromverbrauch: Ruhe / Last / Bereitschafts-Modus / Aus 17,6 / 46,2 / 1,3 / 0,6 Watt

Montag den 06.06.2011 um 10:15 Uhr

von Thomas Rau

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