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Die besten High-End Notebooks

13.01.2012 | 10:05 Uhr |

Sie wollen sich mit einem Standard-Notebook nicht zufrieden geben? PC-WELT stellt Ihnen High-End Notebooks vor, die alles sind – nur nicht Mittelmaß.

High-End ist der Trend: Apple hat bewiesen, dass hochwertige Notebooks trotz eines teuren Preises viele Käufer finden. Andere Hersteller ziehen nach und wollen mit Notebooks punkten, die hohes Tempo, schickes Design, lange Akkulaufzeit und umfassende Ausstattung unter einen Hut bringen. Wir lassen High-End-Notebooks ab 1000 Euro im Vergleichstest antreten.

Vor allem für Profi-Nutzer sind diese Laptops eine sinnvolle Investition: Wer schnell arbeiten muss oder häufig mit dem Notebook unterwegs ist, sollte rund 1000 Euro oder mehr für ein passendes Notebook anlegen. Wer andererseits ein Notebook vor allem als Ersatz für den PC benötigt und kaum mehr als Internet-Surfen, Text- und Bildverarbeitung damit erledigt, braucht nicht mehr als 600 bis 800 Euro auszugeben.

Schön, schlank und schnell: Ultrabooks

Wie das Asus Zenbook UX31E sind viele High-End-Notebooks mit einer SSD bestückt: Die Flash-Festplatte sorgt für hohes Tempo.
Vergrößern Wie das Asus Zenbook UX31E sind viele High-End-Notebooks mit einer SSD bestückt: Die Flash-Festplatte sorgt für hohes Tempo.

High-End-Notebooks im Test: Tempo

High-End-Notebooks zeichnen sich vor allem durch eine hohe Rechenleistung aus: Die schnellsten Prozessoren sitzen immer in den teuersten Notebooks – in unserer Top 10 arbeiten fünf Notebooks mit einem schnellen Intel Core i7 in der Dual-Core-Varianten, das Samsung Series 7 Chronos sogar mit einem Vierkern-Modell des Core i7. Die stärkere CPU macht das Notebook vor allem dann leistungsfähiger, wenn es um das Umwandeln von Video- oder Audioformaten geht, um das Komprimieren und Verschlüsseln von Dateien oder um aufwändige Multi-Tasking-Aufgaben.

Das wahre Tempo-Geheimnis der High-End-Notebooks ist aber die SSD: In der Top 10 arbeiten sechs Laptops mit einer Flash-Festplatte. Betrachtet man die gesamte Systemleistung kann eine SSD sogar einen besseren Prozessor ersetzen: Das Samsung NP900X3A beispielsweise ist dank seiner SSD trotz des stromsparenden Core i5 so schnell wie das Dell XPS 15z mit Core i7 und Standard-Festplatte. Eine SSD beschleunigt nicht nur das messbare, sondern auch das gefühlte Arbeitstempo, da Betriebssystem und Programme sehr schnell starten. Zumindest diesen Vorteil haben Sie auch beim Samsung Serie 7 Chronos: Die 8 GB große SSD dient in diesem Notebook nicht als Daten-, sondern nur als schneller Zwischenspeicher – Samsung nennt dies Express Cache.

Ganz vorne bei den Tempo-Tests liegen die Notebooks mit einer SSD.
Vergrößern Ganz vorne bei den Tempo-Tests liegen die Notebooks mit einer SSD.

Ganz vorne beim Tempo liegen Notebooks, die einen schnellen Core-i7-Prozessor und eine SSD verbinden wie das Toshiba Portégé R830 und das Sony Vaio VPC-Z21. Allerdings hat diese Kombination auch Nachteile: Das Notebook wird unter Last sehr warm, der Lüfter muss lautstark arbeiten. Für empfindliche Anwender empfiehlt sich daher eher die Paarung von Core i5 und SSD wie beispielsweise im Toshiba Satellite Z830-10J. Das Tempo skaliert übrigens nicht mit dem Preis: Die High-End-Notebooks aus unserem Test sind doppelt bis viermal so teuer wie übliche Mittelklasse-Laptops, aber nicht bis zu viermal so schnell.

Schlank und doch stabil: Das Karbon-verstärkte Gehäuse macht das Sony Vaio VPC-Z21 nicht nur zum Hingucker, sondern auch unempfindlich.
Vergrößern Schlank und doch stabil: Das Karbon-verstärkte Gehäuse macht das Sony Vaio VPC-Z21 nicht nur zum Hingucker, sondern auch unempfindlich.

High-End-Notebooks im Test: Verarbeitung und Design

Einen Premium-Preis zahlen Sie bei den High-End-Notebooks auch für stabile Verarbeitung, ein hochwertiges Gehäuse und schickes Design. Zum einen macht ein Gehäuse aus Aluminium wie beim Asus Zenbook UX31E, aus einer Karbon-Mischung wie beim Sony VPC-Z21 oder einer Magnesium-Legierung wie beim Toshiba Satellite Z830 das Notebook unempfindlicher gegen Stöße und Stürze. Andererseits sehen diese hochwertigen Materialien besser aus als die Kunststoff-Hüllen günstigerer Laptops. Besonders flache Notebooks zu bauen, ist aufwändig und erfordert teure Komponenten, damit der Laptop trotz des schlanken Gehäuses ausreichend gekühlt wird und stabil bleibt: Deshalb lassen sich die Hersteller schicke Flunder-Laptops wie das Asus Zenbook UX31E, das Samsung NP900X3A oder das Toshiba Satellite Z830 teuer bezahlen.

Ein großer 9-Zellen-Akku verhilft dem Toshiba Portégé R830-10V zu einer extrem langen Akkulaufzeit von knapp 13 Stunden.
Vergrößern Ein großer 9-Zellen-Akku verhilft dem Toshiba Portégé R830-10V zu einer extrem langen Akkulaufzeit von knapp 13 Stunden.

High-End-Notebooks im Test: Akkulaufzeit und Gewicht

Flache und kompakte Gehäuse führen zu geringem Gewicht: Das gilt nicht nur für ultra-portable High-End-Notebooks wie das Sony VPC-Z21 oder das Toshiba Satellite Z830, die nur knapp über einem Kilogramm wiegen. Auch größere High-End-Notebooks wie das Samsung Serie 7 Chronos mit 15,6-Zoll-Display sind in ihrer Größenklasse Leichtgewichte.

Über sieben Stunden Akkulaufzeit schaffen die meisten High-End-Notebooks. An der Spitze steht das Toshiba Portégé R830-10V dank seines großen Akkus.
Vergrößern Über sieben Stunden Akkulaufzeit schaffen die meisten High-End-Notebooks. An der Spitze steht das Toshiba Portégé R830-10V dank seines großen Akkus.

Gut abgestimmte und sparsame Komponenten ermöglichen außerdem eine lange Akkulaufzeit: Die besten High-End-Notebooks bringen es auf eine Laufzeit von über 12 Stunden wie das Toshiba Portégé R830, viele laufen locker über acht Stunden mit einer Akkuladung.

High-End-Notebooks im Test: Bildschirm

Der Bildschirm strahlt bei den besten High-End-Notebooks über 250 cd/qm hell: Das reicht auch fürs Arbeiten unter freiem Himmel.
Vergrößern Der Bildschirm strahlt bei den besten High-End-Notebooks über 250 cd/qm hell: Das reicht auch fürs Arbeiten unter freiem Himmel.

High-End-Notebooks besitzen außerdem meist hochwertige Bildschirme: Ein helles, kontrast- und farbstarkes Display kostet den Hersteller viel Geld, deshalb bauen sie in günstigere Notebooks nur mittelmäßige Bildschirme ein. Für ein Notebook, das Sie nur am Schreibtisch nutzen – eventuell sogar in Verbindung mit einem Monitor – mag das genügen. Doch die beste Bildqualität mit einer hohen Helligkeit, damit sich das Display auch unter freiem Himmel problemlos ablesen und Fotos und Filme knackig aussehen lässt, bekommen Sie nur in einem teuren Laptop.

High-End-Notebooks im Test: Ausstattung

Die Ausstattung spiegelt sich dagegen nicht unbedingt im Preis wieder: Viele und aktuelle Schnittstellen wie zum Beispiel USB 3.0, eine große Festplatte mit 750 GB oder 1 TB oder ein Blu-ray-Laufwerk finden Sie auch in Notebooks unter 1000 Euro. Selbst die 3D-Leistung lässt sich nicht unbedingt am Preis festmachen – außer Sie benötigen die absoluten Top-Grafikchips von AMD oder Nvidia: Für Notebooks mit dieser Ausstattung werden meist deutlich über 1000 Euro fällig. Die Mittelklasse-Chips sind dagegen in Notebooks unter wie in Laptops über 1000 Euro im Einsatz.
Teuer wird es bei der Ausstattung nur, wenn Sie Sonderwünsche haben – etwa ein Notebook mit eingebautem 3G-Modem wie das Toshiba Portégé R830 oder einer aufwändigen Docking-Lösung wie beim Sony VPC-Z21, in dessen mitgelieferter Docking-Station eine zusätzliche Grafikkarte sitzt. Die beste Ausstattung im Testfeld bot das Dell XPS 15z mit vielen Schnittstellen - darunter Displayport, zweimal USB 3.0 sowie e-SATA - und einer großen 750-GB-Festplatte.

Im Test: Die besten Tablet-PCs

Luxus-Notebook mit hervorragender Tastatur: Samsung 700Z5A
Vergrößern Luxus-Notebook mit hervorragender Tastatur: Samsung 700Z5A

High-End-Notebooks im Test: Tastatur und Touchpad

Meist bieten High-End-Notebooks auch eine bessere Tastatur und ein größeres und daher bequemer zu bedienendes Touchpad – eine Faustregel ist das aber nicht. Zusätzliche Funktionen, die die Arbeit am Laptop erleichtern wie eine Tastaturbeleuchtung oder einen Lichtsensor, der automatisch die Displayhelligkeit regelt, finden Sie dagegen nur bei High-End-Notebooks. Die beste Tastatur des Testfeldes fand sich im Samsung Serie 7 Chronos.

Auf den nächsten Seiten stellen wir Ihnen die Top 10 der High-End-Notebooks ausführlich vor.


 

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