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Asus M51SN

17.03.2008 | 10:00 Uhr |

Jede Menge neue Technik steckt Asus ins M51SN: den Intel Core 2 Duo T8300 mit Penryn-Kern und Nvidias neue Mittelklasse-Grafikkarte Geforce 9500M GS.

Verarbeitung: Das Asus M51SN wirkt angenehm stylish – zum Beispiel durch den Glanzlack-Deckel mit unaufdringlichen Mustern. Die Oberfläche der Handballenablage fühlt sich sehr angenehm an. Sie soll überdies besonders robust und kratzfest sein – Asus nennt die Gehäuseverarbeitung „Infusion Technology Design“. Ganz tadellos ist sie aber nicht: Beim Hochheben biegt sich das Gehäuse ein wenig durch, im Arbeitsalltag knarzt es des Öfteren. Unser Testgerät stand außerdem etwas wackelig: Der rechte vordere Plastikfuß hatte keinen Bodenkontakt.

Im Leistungstest Sysmark 2007 gehört das Asus M51SN zu den schnellsten Notebooks seiner Preisklasse
Vergrößern Im Leistungstest Sysmark 2007 gehört das Asus M51SN zu den schnellsten Notebooks seiner Preisklasse
© 2014

Geschwindigkeit: Dank des Core 2 Duo T8300 war das Asus M51SN in unserem Testfeld das schnellste Gerät in seiner Preisklasse. Im Sysmark 2007 lag es nur hinter dem Samsung R700, das über den stärkeren Core 2 Duo T9300 mit 6 MB L2-Cache verfügt. Der T8300 im Asus-Notebook bringt 3 MB L2-Cache mit.

Der Geforce 9500M GS bietet 3D-Leistung auf Mitteklasse-Niveau
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Der Geforce 9500M GS gleicht trotz des neuen Namens weitgehend dem Geforce 8600M GT, dessen Tempo er auch erreicht. Für ältere Spiele wie Far Cry bedeutet dies ruckelfreie Bilder in der maximalen Displayauflösung auch bei aktivierter Kantenglättung. Bei effektreicheren Spielen wie F.E.A.R. muss man auf die Kantenglättung verzichten. Company of Heroes im DirectX9-Modus schaffte das Asus M51SN nur bei 1280 x 800 Bildpunkten ruckelfrei, für die DX10-Variante ist der Geforce 9500M GS zu langsam. Asus baut übrigens auch 1 GB Intel Turbo Memory ins M51SN: Das bringt aber gar nichts, außer einer rund 10 Sekunden kürzeren Startzeit von Windows. Beim Übergang in den und Aufwachen aus dem Ruhemodus ist das Notebook sogar schneller, wenn man Turbo Memory - beziehungsweise die von ihm unterstützten Vista-Funktionen Readyboost und Readydrive - de-aktiviert.

Ausstattung: 250-GB-Festplatte und DVD-Brenner – im Asus M51SN mit Lightscribe-Unterstützung – darf man in dieser Preisklasse erwarten. Von den vier USB-Buchsen sind zwei gut zugänglich links und rechts am Gehäuse angebracht. Einen externen Monitor schließt man über den analogen VGA- oder den digitalen DVI-D-Ausgang an - beide sind etwas ungünstig rechts am Gehäuse platziert. Außerdem verfügt das Asus M51SN beispielsweise über eine 1,3-Megapixel-Webcam, die sich um 180 Grad drehen lässt, einen Fingerprint-Sensor sowie ein TPM. Netzwerkseitig fehlt es dem Asus-Laptop mit Gigabit-LAN, 11n-WLAN und Bluetooth 2.0+EDR an nichts.

Ergonomie: Beim spiegelnden Display des Asus M51SN störten bei genauem Hinsehen kleinere Farbreflexionen der Panel-Beschichtung. Die Helligkeit lag nicht besonders hoch – für Innenräume reicht sie aber aus. Farben stellte das Asus M51SN recht neutral, aber etwas flau dar. Der stabile Blickwinkel war allerdings sehr gering – sowohl aus horizontaler wie vertikaler Draufsicht. Der Lüfter drehte fast ständig und war auch im normalen Desktop-Betrieb mit 0,8 Sone hörbar. Unter Last gab er noch ein bisschen mehr Gas und erreichte maximal 1,1 Sone: In einer leisen Umgebung kann das bereits stören.

Mobilität: Im Akkubetrieb reichte es beim Asus M51SN für knapp über zwei Stunden Laufzeit. Daran änderte sich auch nichts, wenn man den „Windows Hybrid Hard Disk Power Savings Mode“ aktiviert, den Vista anbietet, weil neben der Standard-Festplatte eben noch das Intel-Flash-Modul im Laptop steckt. Die Akkulaufzeit ist zwar kurz, immerhin arbeitet der Core 2 Duo T8300 auch ohne Netzstrom mit hoher Leistung, so dass man rechenintensive Tätigkeiten unterwegs schnell erledigt. Besonders leicht ist das Asus M51SN mit 2,92 Kilogramm allerdings nicht.

Handhabung: Asus spendiert der Tastatur einen dreispaltigen Ziffernblock. Allerdings liegt das Touchpad-Feld daher nicht mittig vor der Leertaste – Zehnfingerschreiber berühren daher mit ihrer rechten Hand den Touchpad und können so unbeabsichtigt den Cursor verschieben. Über eine Shortcut-Taste lässt sich das Touchpad allerdings auch abschalten. Die Tastatur ist recht stabil eingebaut, der Tastenanschlag deutlich. Der Tastenhub war unseren Testern aber zu flach. Auch beim Touchpad gingen die Meinungen auseinander: Einige fanden es sehr griffig und präzise, andere bemängelten, dass es den Finger zu sehr abbremste.

Fazit: Sehr elegantes Allround-Notebook, das mit hoher Rechen- und guter 3D-Leistung glänzt. Die Ausstattung ist ordentlich, Display und Akkulaufzeit dagegen nur Mittelmaß.

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