Notebook mit 16:9-Display
Sony VGN-FW11M
Ausstattung: Das Blu-Ray-Laufwerk spielt HD-Scheiben mit maximal zweifachem Tempo ab. Brennen kann es nur DVDs und CDs – davon aber alle Medienformate. Die sonstige Hardware entspricht mit 250-GB-Festplatte, Gigabit-Ethernet, 11n-WLAN und Bluetooth dem, was man in dieser Preisklasse mindestens erwarten kann. Bei den Schnittstellen darf natürlich der HDMI-Ausgang nicht fehlen. Ebenso passend für ein Multimedia-Notebook sind der Firewire-Port und der Kartenleser. Bei den USB-Ports beschränkt sich Sony auf drei Buchsen. Wie üblich installiert der Hersteller auch auf dem VGN-FW11M eine Vielzahl von Multimedia-Programmen, die teilweise hochwertig (Premiere Elements, Photoshop Elements), teilweise aber auch von zweifelhafter Qualität sind.
Ergonomie: Richtig enttäuscht waren wir von der Bildqualität des Displays im Sony VGN-FW11M – keine Spur von Film- und Fernsehtauglichkeit. Die Helligkeit war höchstens mittelmäßig, die Leuchtdichte sehr unregelmäßig verteilt und auch beim Kontrast ergaben sich nur schwache Messwerte. Die Farbwiedergabe gelang etwas besser, wobei Hauttöne zu hell erschienen. Insgesamt kann das Display nicht mit der Qualität der Bildschirme in teureren Multimedia-Notebooks wie dem Dell Studio 1535 oder dem Asus M70SA mithalten, erst recht nicht mit einem guten LCD-TV.
Mobilität: Im Akkutest schaffte der Sony-Laptop knapp über drei Stunden – das ist recht ordentlich. Allerdings bremst das VGN-FW11M im Akkubetrieb den Prozessor: Das Notebook ist dadurch rund 25 Prozent langsamer als andere Centrino-2-Laptops mit P8400. Mit einem Gewicht von 2,88 Kilogramm ist das 16,4-Zoll-Notebook nicht viel schwerer als die Standard-Geräte mit 15,4 Zoll großem Display.
Verarbeitung: Das Sony VGN-FW11M präsentiert sich im klassischen silberfarbenen Gehäuse mit angenehm zurückgenommenen Designelementen – eine grüne LED am Displayscharnier ist das Äußerste an Farbspektakel. Von den schön geschwungenen Formen waren die meisten Kollegen begeistertet. Weniger angetan waren wir von der Verarbeitung: Das Gehäuse ließ beim Anheben und schon bei leichtem Druck auf die Handballenablage ein deutliches Knarzen hören.
Alternativen: Ein deutlich besseres Display bietet das Dell Studio 1535, das rund 200 Euro teurer ist. Ein günstigeres Notebook mit Blu-Ray-Laufwerk ist das Acer Aspire 6920G.

