Packard Bell
| Hersteller: | Packard Bell |
|---|---|
| Kategorie: | Arbeitsspeicher |
| Preise: | 1 Angebote ab 74€ |
| Testnote: | - |
| Leserwertung: |
Notebook für unter 500 Euro
Packard Bell Easynote MX31-U-031
Tempo: Das Packard-Bell-Notebook rechnet so schnell wie die meisten anderen Notebooks dieser Preisklasse, die mit einem Doppelkern-Prozessor arbeiten. Im Sysmark 2007 erreichte es 60 Punkte. Die 2 GB Arbeitsspeicher machen sich dabei kaum positiv bemerkbar, was auch am lahmen Chipsatz von SIS liegt, der die beiden Riegel nur im Single-Channel-Modus anspricht. Vom Arbeitsspeicher knapst sich die im Chipsatz integrierte 3D-Grafik permanent 128 MB ab: Schnell macht sie das nicht – in Far Cry kam das Easynote MX37 beispielsweise bei minimalen Effekten und 1024 x 768 Bildpunkten nur auf sieben Bilder pro Sekunde, im 3D Mark 06 schaffte das Notebook nur 116 Punkte.
Ausstattung: Eine 160-GB-Festplatte und ein DVD-Brenner sind ordentlich für ein Notebook, das weniger als 500 Euro kostet. Allerdings baut Packard Bell nur ein 11g-WLAN-Modul ins Notebook, ein Modem fehlt. Wer Peripherie an den Mobilrechner anschließen will, kann dafür vier USB-Ports nutzen. Multimedia-Fans finden für Firewire-Camcorder und Digicam-Speicherkarten keine Anschlussmöglichkeit am Notebook. Auch PC- oder Expresscards nimmt das Easynote MX37 mangels passenden Steckplatzes nicht auf.
Ergonomie: Die Helligkeit des spiegelnden Displays liegt zu niedrig, um mit dem Notebook unter freiem Himmel arbeiten zu können. Für Innenräume ist es aber gut geeignet – auch wenn wir einen sehr niedrigen Kontrast maßen. Farben stellte es ordentlich dar. Der Lüfter lässt sich unter voller Last mit maximal 1,2 Sone vernehmen: In ruhiger Umgebung sticht er damit deutlich hörbar heraus.
Mobilität: Im Akkubetrieb hält das Easynote MX37 nicht einmal zwei Stunden durch – angesichts der leistungsschwachen Hardware ein richtig mieses Ergebnis. Wer unterwegs für eine längere Laufzeit Rechenleistung opfern will, kann den Eco-Modus aktivieren: Der Prozessor wird dann fest auf 800 MHz gebremst.
Handhabung: Die Tastatur besitzt einen zusätzlichen dreispaltigen Ziffernblock. Im oberen Bereich gibt sie beim Tippen deutlich nach, sonst ist sie stabil eingebaut. Tasten-Druckpunkt und –Hub sind ausreichend.
Alternativen: Zum gleichen Preis rechenstärker und besser ausgestattet ist das Fujitsu-Siemens Amilo Pa 2510. Das Acer Extensa 5220 ähnelt dem Packard-Bell-Notebook bei Rechenleistung und Ausstattung, bietet aber mehr Schnittstellen und ist rund 50 Euro günstiger.


