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Toshiba Satellite L850-153 Produkteinschätzung

20.11.2012 | 15:45 Uhr

Warum einen Spiegel kaufen, wenn es auch das Toshiba Satellite L850-153 sein kann? Das könnten sich Käufer des Notebooks denken, wenn sie einen Blick auf die Oberfläche werfen. Doch im Konkurrenten des HP Envy 6-1000sg und Dell Vostro 3560 steckt glücklicherweise noch mehr.

Ein Core i5 mit 2,5 Gigahertz wird im Toshiba Satellite L850-153 von acht Gigabyte DDR3-RAM und 500 Gigabyte Festplattenkapazität begleitet. Als Grafikkarte kommt eine schnelle Radeon HD 7670M zum Einsatz, der Bildschirm misst 15,6 Zoll und löst Inhalte in 1.366 * 768 Pixeln auf. Die unverbindliche Preisempfehlung von 799 Euro wird im Handel deutlich unterboten.

Vorteile des Toshiba Satellite L850-153

Multimedia-Notebooks zeichnen sich nicht unbedingt durch eine bahnbrechende Leistung aus. Insofern muss man dem Vertreter der Satellite-Serie zugutehalten, dass eine ordentliche Anwendungsleistung erreicht wird, die für die üblichen Aufgaben - Internet, Multimedia, DirectX-11-Spielchen zwischendurch und typische Office-Applikationen - absolut ausreicht. Auch das Kühlssystem überzeugt: Es sorgt dafür, dass die Gehäusetemperatur niemals in kritische Bereiche klettert, andererseits kommt aber auch kein nervtötendes Lüftersäuseln auf. Das liegt in erster Linie an den Komponenten, die wenig Strom verbrauchen und dadurch ebenso wenig Abwärme produzieren.

Dadurch wird auch eine recht hohe Akkulaufzeit erzielt, denn das Toshiba Satellite L850-153 hält fast drei Stunden bei typischen Lastbedingungen durch. Bei den Eingabegeräten hingegen überzeugt allein das Touchpad: Es ist sehr reaktionsfreudig, Aufgaben wie Scrollen funktionieren immer und müssen nicht ein- oder zweimal in Angriff genommen werden, bevor das Notebook mitarbeitet. Abschließend punktet das Gerät durch das gute Preis-Leistungs-Verhältnis, denn mehr Hard- und Software bietet die Konkurrenz auch nicht.

Nachteile des Toshiba Satellite L850-153

Bei der Wahl des Gehäuses hat Toshiba kein glückliches Händchen bewiesen. Das Notebook sieht aus, als wäre es in einen Klavierlack-Topf getaucht worden, denn so viele Hochglanzoberflächen sieht man sogar bei Notebooks selten. Kratzer, Fingerabdrücke und dergleichen mehr vermehren sich daher rasend schnell. Das Display wiederum bietet schwache Kontrastwerte und spiegelt auch noch - was kurioserweise zur restlichen Optik passt. Der Klang gibt zu guter Letzt ebenfalls Anlass zur Kritik, denn der Sound kommt grundsätzlich zu lasch und unnatürlich aus den angeblichen Premium-Lautsprechern.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Notebookcheck.com , Testberichte.de

PC-WELT-Bestenliste: Die besten Notebooks

Test-Fazit der Fachmedien

Notebookcheck.com : 'Unter der Haube gibt es hingegen wenig zu bemängeln. Die fein aufeinander abgestimmten Mittelklasse-Komponenten sorgen für eine ordentliche Allround-Leistung. Gelegenheitsspieler erhalten mit der Radeon HD 7670M einen passenden Begleiter. Dank des gelungenen Kühlsystems (der Lüfter ist nicht zugänglich) muss man auch im 3D-Betrieb keine Angst um die Temperatur- oder Geräuschentwicklung haben.'...

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