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Toshiba Satellite L50-A-10Q Produkteinschätzung

16.01.2014 | 08:05 Uhr

Dass Design und Verarbeitung nicht alles sind, zeigt das Toshiba Satellite L50-A-10Q: Optisch mag es sich um einen Höhenflieger handeln, aber gegen das Asus N56VB oder auch das Lenovo IdeaPad Y510p beispielsweise stolpert das Gerät besonders über sein Display.

Maximal 3,3 Gigahertz Taktfrequenz stellt der Core i7 im Toshiba Satellite L50-A-10Q zur Verfügung, acht Gigabyte DDR3-RAM und eine GeForce GT 740M befinden sich ebenfalls im Gehäuse. Daten werden auf einer 750 Gigabyte großen Festplatte gespeichert, der 15,6 Zoll TN-Bildschirm löst in 1.366 * 768 Pixeln auf und ist entspiegelt. Als unverbindliche Preisempfehlung für dieses Windows 8-Notebook hat Toshiba 899 Euro angesetzt.

Vorteile des Toshiba Satellite L50-A-10Q

Zunächst fällt das einzigartige Design auf: Unser Testmodell in strahlendem weiß erweckt den Eindruck, versehentlich ein Apple-Notebook gekauft zu haben. Neben der weißen Ausführung ist das Toshiba aber auch in schwarz und in silber erhältlich. Die hochwertige Verarbeitung gibt ebenfalls keinen Anlass zur Kritik - hier gibt es die volle Punktzahl für Toshiba. Die Lautsprecher sind ein weiteres Highlight, denn vom "Brüllwürfelcharakter" vieler Notebooks sind diese Modelle zum Glück weit entfernt.

Nein, satte Bässe werden nicht geboten, aber der Sound dringt laut und ohne Verzerrungen zum Ohr des Käufers. Weiterhin ist die Leistung insgesamt als gut zu bezeichnen, wofür die schnelle CPU und auch der reichhaltig bestückte Arbeitsspeicher verantwortlich sind. Spiele sollten zwar nicht unbedingt ausprobiert werden, aber alle anderen Anwendungen sollten dem L50 keine Probleme bereiten.

Nachteile des Toshiba Satellite L50-A-10Q

Beim Display hat das Unternehmen zu stark gespart: Die Helligkeit rangiert auf niedrigem Niveau, die Farbraumabdeckung ist höchstens mangelhaft - schade, denn so wird der Bildschirm dem recht hohen Preis nicht gerecht. Außerdem drosselt sich die CPU unter Last, was anspruchsvolle Anwender ebenfalls nicht begeistern dürfte. Offenbar ist das aber auch notwendig, denn das Gerät wird zu warm: Fast 50 Grad Celsius an einigen Stellen des Gehäuses sind für ein Office- und Multimedia-Notebook einfach zu viel, eine effizientere Kühllösung für einige Euros mehr wäre hier der bessere Weg gewesen.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Chip.de , Notebookcheck.com

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Test-Fazit der Fachmedien

Chip.de : 'Das Toshiba Satellite L50-A-10Q zeigt im Test viele Stärken: Das schlanke, weiße Gehäuse im Ultrabook-Style fällt ebenso positiv auf wie die klasse Ausstattung und Technik. Ein schneller Core-i7 (Haswell) sorgt zusammen mit 8 GByte RAM und einer Nvidia Geforce GT 740M für viel Power. Das mittelmäßige, dunkle Display stellt allerdings einen unschönen Patzer dar.' ...

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