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Toshiba Qosmio F750-10L Produkteinschätzung

31.08.2011 | 08:05 Uhr

Das Toshiba Qosmio F750-10L ist das erste Notebook, das dem Nutzer 3D-Vergnügen ohne Brille ermöglicht. Seit seiner Vorstellung auf der Cebit im Frühjahr, ranken sich wilde Spekulationen um das Gerät, die Erwartungshaltung ist groß. Ob das Qosmio-Notebook gegen herkömmliche Systeme mit Shutterbrille eine Chance hat, klären wir in diesem Artikel.

Offen für den Kontakt zur Außenwelt präsentiert sich Toshibas neuer Multimedia-Bolide mit vier USB-Anschlüssen, wobei einer davon mit dem neuen USB 3.0-Standard arbeitet. Darüber hinaus hat das Toshiba Qosmio F750-10L eine HDMI Schnittstelle, einen VGA Anschluss, zwei Audio Anschlüsse sowie WLAN, Ethernet, Bluetooth und einen Blu-ray-Brenner an Bord. Als Betriebssystem des mit 1649 Euro (UVP) gelabelten Notebooks kommt Windows 7 Home Premium zum Einsatz.

Auch sonst hat Toshiba beim 3D-Qosmio nicht gespart. Intels Core i7 2630QM Prozessor mit einer Leistung von 2,0 bis 2,9 Gigahertz wird von 8GB RAM flankiert, das ist mutmaßlich genug Performance für ein schnelles und mobiles Multimedia-System. Festplattenseitig verbaut Toshiba ein 500 GB großes Hybridlaufwerk mit 4 GB zusätzlichem und sehr schnellem Flashspeicher.

Vorteile des Toshiba Qosmio F750-10L

Das so genannte autostereoskopische Display in Kombination mit der Webcam, die automatisch die Stellung der Augen des Benutzers lokalisiert (Headtracking), ermöglicht den brillenlosen 3D Effekt des Toshiba Qosmio F750-10L. Der Rechner sendet dem rechten Auge ein anderes Bild als dem linken. Auf die gleiche Weise funktioniert die Shutterbrille, die bisher für den 3D Effekt nötig war. In Sekundenbruchteilen werden die Augen wechselseitig verdunkelt, so dass für jedes Auge unterschiedliche Bilder sichtbar werden. Der Verzicht auf die Shutterbrille ist für die Nutzer ein wesentlicher Vorteil, gerade Brillenträger profitieren von dieser neuen Technik. Jedoch erreichen die Bilder auch nicht ganz die Tiefe, wie eine Shutterbrille sie herstellen kann. Erste Tests sprechen von einer wahrgenommen Tiefe von etwa zehn bis fünfzehn Zentimetern.

Das Toshiba Qosmio F750-10L hat mit den hochwertigen Harman-Kardon-Lautsprechern zudem eine imposante Audioausstattung zu bieten, so dass das Klangerlebnis die 3D-Filme entsprechend unterstützt und einem lebendigen Filmerlebnis nichts im Wege steht. Auch äußerlich hält das Toshiba Qosmio F750-10L was der Hersteller verspricht. Die hochwertige Ausstattung in Hochglanz macht was her. Das Gerät ist in feuerrot und perlweiß zu haben.

Nachteile des Toshiba Qosmio F750-10L

Nachteil des Toshiba Qosmio F750-10L ist das etwas wuchtige Display und die mit drei Kilogramm nicht  unbedingt tragefreundliche Gesamtmasse des Geräts. In diesem Punkt kann es mit den zierlichen ultraleichten Laptops der Gegenwart nicht mithalten. Erwähnenswert ist auch der nach etwa 3 Stunden die Arbeit quittierende Akku. Da das Gerät aber eh nicht unbedingt zum mobilen Gebrauch einlädt, ist dieses Manko zu vernachlässigen.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Notebookjournal.de , PCGames.de , IT-Markt.ch , Notebookcheck.com

PC-WELT-Bestenliste: Die besten Notebooks

Test-Fazit der Fachmedien

Notebookjournal.de : 'Das Toshiba Qosmio F750 beweist, dass 3D ohne Brille deutlich mehr Spaß und weniger Kopfschmerz-Attacken bereitet. Dabei ist der 3D Effekt weitestgehend frei von Schattenbildern. Doch ganz ausgereift ist die Technik noch nicht. Vor allem die schlechte Bildqualität aufgrund der Rasterstruktur schränkt die überaus positive Wertung ein.' ...

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