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Tarox Modula Produkteinschätzung

26.01.2013 | 08:05 Uhr

High-End-Technik aus Deutschland? Das Tarox Modula soll Konkurrenten wie das Fujitsu LifeBook U772 oder auch das Vostro 3460 von Dell in die Schranken verweisen und scheitert dabei leider an den Eingabegeräten.

Das Tarox Modula Ultrabook ist mit einem Core i7 mit 1,9 Gigahertz Taktfrequenz und acht Gigabyte DDR3-RAM ausgestattet. Als Festplatte dient eine 250 Gigabyte große SSD 840 von Samsung, der 14-Zoll-Bildschirm bekommt sein Signal von einer Intel HD Graphics 4000 in einer Auflösung von 1.366 * 768 Pixeln. Die unverbindliche Preisempfehlung des Windows-8-Geräts liegt bei 999 Euro.

Vorteile des Tarox Modula

Rein optisch weiß das Ultrabook zu gefallen. Die gräulich glänzende Oberfläche erweckt den Eindruck eines hochwertigen Arbeitsgerätes - und ganz nebenbei sieht es auch einfach gut aus. Ebenfalls Grund zur Freude bietet das geringe Gewicht des Tarox Modula, denn das Modell bringt nur etwa 1,6 Kilogramm auf die Waage. Ein weiterer Pluspunkt ist in der wirklich exzellenten Leistung zu finden: Die starke CPU und das pfeilschnelle SSD-Laufwerk sorgen für ein unerhört flüssiges Arbeitsgefühl, nur 3D-Spiele sind dem Tarox Modula aufgrund der schwachen Grafikkarte nicht zuzumuten - aber das ist schließlich auch nicht das Ziel eines Ultrabooks. Trotz der hohen Leistung hält sich der Stromverbrauch übrigens sehr in Grenzen, was dann auch einen weiteren positiven Nebeneffekt verursacht: eine lange Akkulaufzeit. Bis zu sechseinhalb Stunden darf gearbeitet werden, im Idle-Modus bleiben gar fast zehn Stunden übrig. Besonders heiß wird das Tarox Modula dabei auch unter Last nicht.

Nachteile des Tarox Modula

Das Display des Tarox Modula nervt leider durch eine fehlende Entspiegelung und eher eingeschränkte Blickwinkel, die Arbeit unterwegs im Sommer dürfte so relativ schwierig werden. Auch surrt der Lüfter stetig vor sich hin, ohne jemals daran zu denken, sich auch nur kurz abzuschalten. Die Eingabegeräte des Tarox Modula fallen zudem eher schlecht aus: Die Tastatur bietet kein richtiges Feedback, so dass manchmal nicht klar ist, ob man die Tasten wirklich gedrückt hat. Das Touchpad hingegen grenzt sich nicht klar genug von der Handballenauflage ab.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Notebookcheck.com , Mobilebusiness.de , PCSpezialist.de

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Test-Fazit der Fachmedien

Notebookcheck.com : 'Insgesamt gibt das Modula Ultrabook einen sehr gemischten Eindruck ab, und als potentieller Käufer muss abgewägt werden, wie stark man die aufgeführten Kritikpunkte gewichtet. Die Konkurrenz in diesem Preisbereich von etwa 1.000 Euro, das Fujitsu LifeBook U772 oder das Wortmann Terra 1450 II kann mit einem matten Display aufwarten, das Office-Anforderungen deutlich besser bedient.' ...

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