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Sony Vaio VPC-SA4W9E/XI Produkteinschätzung

Samstag den 02.06.2012 um 08:05 Uhr

Sony Vaio VPC-SA4W9E/XI
Vergrößern Sony Vaio VPC-SA4W9E/XI
© Sony
Mit dem Vaio VPC-SA4W9E/XI bringt Sony ein 13,3 Zoll großes Notebook auf den Markt, das angesichts der verbauten Hardware eine ansprechende Performance verspricht. Typische Konkurrenten in diesem Marktsegment sind das Dell XPS 13 Ultrabook oder das etwas kostspieligere Lenovo ThinkPad X1.
Das Sony Vaio VPC-SA4W9E/XI verfügt über einen mit 2,8 GHz getakteten i7-2640M-Prozessor von Intel, der durch Turboboost 3,5 GHz erreichen kann. Für grafische Höchstleistungen ist eine AMD Radeon HD 6630 M verantwortlich, ansonsten übernimmt eine Intel HD Graphics 3000. Arbeits- und Massenspeicher sind mit 8 bzw. 640 GB großzügig bemessen. Als optisches Laufwerk dient ein Blu-ray-ROM mit DVD SuperMulti. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 1.399 Euro.

Vorteile des Sony Vaio VPC-SA4W9E/XI

Das kantige Magnesiumgehäuse des Vaio VPC-SA4W9E/XI wirkt elegant, ist aber dennoch robust. Eine hohe Auflösung von 1.600*900 Bildpunkten liefert das halb entspiegelte Display, das zudem in allen Bereichen des Bildschirms eine gute durchschnittliche Helligkeit bietet. Benchmarks bescheinigen dem Sony Vaio VPC-SA4W9E/XI exzellente Leistungswerte, sodass das kompakte Notebook auch für aktuelle Spiele - wenn auch kaum auf höchster Detailstufe - genutzt werden kann. Dennoch erreicht der Akku überzeugende Laufzeiten und macht etwa nach einem Spielfilm noch längst nicht schlapp. Das integrierte UMTS-Modul und die Möglichkeit, einen zusätzlichen Akku anzuschließen, sind für den mobilen Einsatz sehr nützlich.

Nachteile des Sony Vaio VPC-SA4W9E/XI

Leider patzt das Notebook bei den Emissionen, was vor allem an der problematischen Konstruktion liegen dürfte. Wird der Bildschirm nämlich aufgeklappt, verdeckt sein Scharnier einen Teil des Lüfters. Der läuft unter Last auf Hochtouren und erreicht dabei eine Lautstärke von über 55 dB(A). Dennoch kann er nicht verhindern, dass Teile des Gehäuses bei entsprechender Beanspruchung mit über 50 Grad Celsius zu heiß werden. Die nur durchschnittliche Geschwindigkeit der Festplatte bremst das Sony Vaio VPC-SA4W9E/XI aus. Das ist besonders ärgerlich, weil eine SSD fehlt, die bei ausgewählten Anwendungen Abhilfe schaffen könnte. Hinsichtlich der Klangqualität enttäuschen die eingebauten Lautsprecher. Vor allem bei hoher Lautstärke verzerren sie das Klangbild erheblich. Die Tasten des Touchpads sind recht schwergängig.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Notebookjournal.de , Notebookinfo.de

Test-Fazit der Fachmedien

Notebookjournal.de : 'Das Sony Vaio VPC-SA4W9E/XI überzeugt mit seinem hohen Leistungspotential, seinen Kommunikationsmöglichkeiten sowie seinen Multimedia-Fähigkeiten. Besonders hervorzuheben sind die Verarbeitung sowie die Gehäusestabilität – insbesondere in Relation zur kompakten Bauform und dem geringen Gewicht. Trotz der leistungsstarken Komponenten sind in der Praxis durch die Grafikumschaltung gute Akkulaufzeiten möglich. Beim Display überwiegen ebenfalls die positiven Eigenschaften: Es ist reflexionsarm, hell und hoch aufgelöst.' ...

Samstag den 02.06.2012 um 08:05 Uhr

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (2)
  • deoroller 01:16 | 03.06.2012

    13,3" ist zu klein für die starke Hardware. Das ist schon vorher klar.

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  • Navigatiko 00:35 | 03.06.2012

    Wer ist denn Notebookjournal?

    Also wenn ich das jetzt richtig verstehe, ist dieses hyperteure Notebook eine glatte Fehlarchitektur. Die Haustüre wurde quasi zugemauert. Da erübrigt sich doch der Test der Rollläden .
    Vielleicht ist das eine Spezialausgabe für Polarforscher

    Machen die Firmen denn keine Endananlyse ihrer Projekte? Daß sie es auch gut können zeigt zB das supergute preiswerte und vor allem praktisch geräuschlose Vaio VPCSE1E1E/S.

    Von der unsmarten Nummerierung bei Sony abgesehen - warum nummerriert man nicht einfach von A1 -Z1000 durch - wirklich eine Firma die auch gut kann, wenn sie will! Aber wozu muß man soviele Varianten eines Notebooks herstellen - das ist pure Ressourcenverschwendung und Vergraulung von Kunden. Keiner blickt noch durch und kann sich daher nicht entscheiden. Ich bleibe daher bei meinem guten alten Acer Aspire 1300 von 2002. :bse:

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