Samsung 900X3A-A01 (NP900X3A-A01DE)

09.05.2011, 10:00

Thomas Rau

Notebook-Test

Samsung NP900X3A im Test

Das ultramobile Samsung 900X3A will dem Macbook Air an den (dünnen) Kragen. Samsung greift Apple an vielen Fronten an, ob mit Erfolg, klärt dieser PC-WELT Test.
Das Notebook Samsung 900X3A ist extrem flach, aus hochwertigem Material gebaut – und mit einem Preis von 1600 Euro richtig teuer. Ganz klar – Samsung liefert sich hier mit Apple ein Duell um das beste Luxus-Notebook für die Chefetage. Von der minimalistischen, aber edlen Verpackung über den nicht abnehmbaren Akku bis hin zum großen Touchpad mit integrierten Tasten atmet das Samsung 900X3A den Geist des flachen Vorbildes Macbook Air. Das Gehäuse aus einer Aluminium-Legierung ist schön und stabil, aber nicht so elegant wie das Apple-Vorbild. Zum einen bleiben auf dem glänzenden, dunklen Gehäuse des Samsung 900X3A Fingerabdrücke deutlich sichtbar, auch auf der Unterseite des Notebooks. Das schmälert den hochwertigen Eindruck, wenn man nicht ständig das beigelegte Mikrofaserputztuch bemüht. Zum anderen hat Samsung ums geschwungene Gehäuse eine umlaufende Silberleiste gelegt: Das macht Eindruck: Trägt man das Notebook unter dem Arm, sieht es aus wie eine Luxus-Organizer-Mappe. Allerdings stößt man sich öfter an diesem scharfkantigen Gehäuserand, zum Beispiel beim Öffnen des Bildschirms. Das Macbook Air, obgleich auch mit spürbaren Kanten versehen, schmerzte unsere Fingerkuppen nicht so sehr.

Geschwindigkeit des Samsung 900X3A

Im Samsung 900X3A sitzt ein Doppelkern-Prozessor aus Intels aktueller Sandy-Bridge-Familie: Der Core i5-2537M ist niedrig getaktet (1,4 GHz), arbeitet sehr sparsam, kann aber per Turbo Boost im Ernstfall bis auf 2,3 GHz aufdrehen. In Anwendungen, bei denen vor allem CPU-Power wichtig ist, zum Beispiel beim Umwandeln von Musik und Filmen, schneidet das Notebook etwas schlechter ab als Sandy-Bridge-Notebooks mit einem Standard-Prozessor, liegt aber trotzdem auf einem hohen Niveau.
Wenn es aber um die gefühlte Arbeitsgeschwindigkeit geht und um Anwendungen, die von einer schnellen Festplatte profitieren, bläst das Samsung 900X3A alles aus dem Raum: Im Notebook sitzt eine turbo-schnelle SSD. Sie bietet mit 231 MB/s eine rund dreimal so hohe Leserate wie eine Standard-Notebook-Festplatte. Programme starten in einem unter Windows nie gekannten Tempo, und das Betriebssystem braucht auf dem Samsung 900X3A fürs Booten nur unfassbare 25 Sekunden – fast so schnell wie das iPad. Beim 3D-Tempo schnitt das Samsung 900X3A unterdurchschnittlich ab: Für ein Business-Notebook ist das aber nicht weiter schlimm.
Geschwindigkeit Messergebnisse
Startzeit 25 Sekunden
Geschwindigkeit bei Büro-Programmen 181 Punkte
Geschwindigkeit bei Multimedia-Programmen 165 Punkte
Geschwindigkeit bei 3D-Spielen 1300 Punkte
USB-Anschlüsse: Lese- / Schreibrate 154,1 / 86,9 MB/s

Mobilität

Das Samsung 900X3A ist einen Hauch schwerer als das Macbook Air – obwohl man bei einem Gewicht von nur 1340 Gramm nicht von schwer sprechen kann. Auch das 180 Gramm leichte und kleine Netzteil belastet kaum.
Im Akkutest hielt das Samsung 900X3A über 7,5 Stunden durch: Das ist gut. Noch besser wird’s, wenn man bedenkt, dass es dabei nur knapp über sechs Watt verbrauchte – nicht viel mehr als ein Netbook. Das Rechentempo lag aber auch im Akkubetrieb auf oberem Notebook-Niveau.
Mobilität Messergebnisse
Akkulaufzeit 7:34 Stunden
Gewicht: Notebook (mit Akku) / Netzteil 1,34 / 0,18 Kilogramm
 

Bildschirm

Bei der Bildschirm-Qualität zieht das Samsung 900X3A am Apple Macbook Air vorbei. Es ist etwas heller und kontraststärker als das Air-Display, vor allem aber entspiegelt und daher auf für draußen gut geeignet.
Die Scharniere können den Bildschirm aber stabil nicht in Position halten, wenn das Notebook wackelt. Außerdem lässt er sich nicht weit über 90 Grad hinaus öffnen.
Bildschirm Messergebnisse
Helligkeit 366 cd/m²
Helligkeitsverteilung 66 %
Kontrast 4470:1
Entspiegelung hervorragend

Ausstattung

Ins flache Samsung 900X3A passt natürlich kein DVD-Brenner. Und die Festplatte ist zwar schnell, aber nur etwa 120 GB groß. Auch bei den Anschlüssen knausert das Samsung-Notebook aufgrund der flachen Bauweise: Sie sitzen jeweils links und rechts am Gehäuse an einer aufklappbaren Leiste. HDMI und LAN sind als Mini-Buchse eingebaut, dem Gerät liegt nur ein passender Adapter für den LAN-Anschluss bei. Der HDMI-Adapter kostet 29 Euro extra – auch hier orientiert sich Samsung am Vorbild Apple.
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