03.02.2012, 11:45

Test - Das meint das Web

Packard Bell EasyNote TS44HR-205GE Produkteinschätzung

Packard Bell EasyNote TS44HR-205GE ©Packard Bell

Beim Packard Bell EasyNote TS44HR-205GE handelt es sich um ein typisches Notebook der Multimediaklasse: Es kann so gut wie alle Anwendungen ausführen, 3D-Spiele in akzeptabler Qualität darstellen - und viel zu heiß werden.
Das 15,6 Zoll große Packard Bell EasyNote TS44HR-205GE wird von einem Core i5 mit maximal 3,0 Gigahertz Taktfrequenz angetrieben, als Arbeitsspeicher stehen sechs Gigabyte bereit. Eine dedizierte GeForce GT 540M sorgt für eine angenehme 3D-Leistung, die Festplatte stellt 500 Gigabyte Speicherkapazität zur Verfügung. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 649€.

Vorteile des Packard Bell EasyNote TS44HR-205GE

Und hier haben wir das neueste MacBook aus dem Hause Apple - nein, doch nicht, es handelt sich dabei "nur" um ein neues Exemplar aus der EasyNote-Reihe von Packard Bell. Dennoch, angesichts der sterilweißen Farbgebung könnte der eine oder andere potentielle Käufer zuerst an ein neues Produkt der amerikanischen Firma aus Cupertino denken. Abseits des recht frischen Äußeren bietet das Packard Bell EasyNote TS44HR-205GE aber auch ein gelungenes Innenleben. Die Leistung kann sowohl im 2D- als auch 3D-Einsatz überzeugen. Anwendungen dürfen auch ruhig etwas komplexer sein, 3D-Spiele sind ebenfalls kein Problem, solange keine Ansprüche auf allerhöchste Qualität gestellt werden.
Trotz aller Opulenz hinsichtlich der inneren Werte bleibt das Gerät permanent leise, was sich jedoch negativ auf die Hitzeentwickelung auswirkt. Sehr gut gelungen ist auch die Tastatur. Die Tasten sind nicht eng aneinander gepfercht und leicht mit Gummi überzogen, so dass das Tippen darauf wirklich angenehm ist. Das Touchpad hingegen tut, was es tun muss, ohne dabei wirkliche Makel zu offenbaren oder besondere Akzente setzen zu können.
Nachteile des Packard Bell EasyNote TS44HR-205GE
Die wie bereits gesagt schnelle Hardware des Geräts fordert ihren Tribut bei der Hitzeentwickelung. Das Notebook wird wirklich sehr heiß, was der Benutzer sowohl an der mehr als nur warmen Luft bemerkt, die aus den Seiten entströmt, als auch auf den Beinen, falls er das Gerät auf dem Schoß platziert. Die CPU taktet sich in diesen Szenarien selbst herunter, was wiederum Leistung kostet. Zu guter Letzt enttäuscht das Display, denn Spiegelungen, schwache Blickwinkel und ein verwaschener Kontrast sind im Jahr 2012 einfach nicht mehr zeitgemäß.
Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Notebookjournal.de, Notebookinfo.de

Test-Fazit der Fachmedien

Notebookjournal.de: 'Im Endeffekt liegt die Hoffnung darin, dass Packard Bell mit einem Firmware Update die Kühlung stärker einstellt. Mit dieser Abwärme ist das Gerät nur bedingt zu empfehlen, obwohl das Gerät in den übrigen Disziplinen weitestgehend gut abschneidet – abgesehen vom glänzenden Display.' ...
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